Draßburgs Defensiv-Konstante ist wieder zurück. Draßburgs Philipp Puchegger war zuletzt angeschlagen und hat nun seine Leidenszeit überwunden.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 08. November 2019 (06:14)
Ivansich
Verletzung überstanden. Draßburgs fleißiger Defensivmann Philipp Puchegger hat seine Zerrung überstanden und will in den letzten beiden Runden mit dem ASV den Lauf von sechs Spielen ohne Niederlage ausbauen.

Der Draßburger Linksverteidiger Philipp Puchegger ist nicht wirklich bekannt für große Töne, er besticht am Platz mit seinem Einsatz und der großen Leidenschaft. Zuletzt wurde es aber noch leiser um den ohnehin nicht gerade große Töne spuckenden 21-Jährigen. Ausgerechnet in einer Phase, als der Defensivmann in richtiger Topform war, erwischte es Puchegger an der Leiste. Eine Zerrung im Training bedeutete für den Draßburg-Spieler, der in den ersten neun Runden achtmal in der Startelf stand, eine Pause von fünf Spielen. Er nahm es gewohnt ruhig: „Verletzungen gehören im Fußball dazu, auch wenn es sehr ärgerlich ist.“ Jetzt brennt der Verteidiger, der zuletzt bei der 1b schon wieder zum Einsatz kam, wieder auf Regionalliga-Luft: „Natürlich hoffe ich, dass ich der Mannschaft wieder am Platz helfen kann. Die hat das aber zuletzt ohnehin großteils richtig gut gemacht.“

„Zweimal punkten wäre noch optimal“

Puchegger spricht dabei den Lauf seiner Mannschaft an, die seit sechs Spielen ohne Niederlage ist. Und solche Aufritte nimmt sich der junge Abwehrrecke auch für die verbleibenden Spiele vor: „Sport-Club und Stripfing sind sicher zwei ganz harte Gegner, aber aktuell haben wir eine starke Form und einen Lauf. Ich glaube schon, dass wir die Serie bis zur Winterpause halten können. Und gegen Stripfing wird es ganz anders als in der ersten Runde.“ Damals verlor Draßburg bei der Ostliga-Premiere 1:5. „Da haben viele geglaubt, Draßburg ist Fixabsteiger. Jetzt glaubt das sicher niemand mehr“, so Puchegger.