Neusiedl fokussiert sich auf neue Saison. Der NSC ist sich bereits mit Spielern für die neue Saison einig — unsicher ist noch die Anzahl der RLO-Klubs.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 01. Mai 2021 (03:23)
Fokus auf die nächste Saison: Der NSC plant bereits für die neue Punktejagd — mit Patrick Kienzl. Der Kapitän bleib an Bord.  
Ivansich

Die Fußball-Saison im Burgenland ist seit vergangenem Montag zu Ende — zumindest von der Burgenlandliga abwärts. Für die beiden Regionalliga-Teams ist dies noch nicht ganz sicher der Fall.

Ab 19. Mai ist Körperkontakttraining erlaubt, ob die Ostliga-Saison nun doch noch ein sportliches Ende findet? In der Vorwoche gab es eine Sitzung der Paritätischen Kommission mit einigen Vereinsvertretern, unter anderem Neusiedls Manager Lukas Stranz: „Alle Ostliga-Vereine waren dafür, dass wir abbrechen. Es ist auch darum gegangen, dass die Vereine in Zukunft mehr Mitspracherecht bekommen. Und mit Burgenlandliga-Obmann Josef Pekovics und BFV-Vizepräsident Konrad Renner waren zwei burgenländische Vertreter dabei, die sich wirklich sehr dafür eingesetzt haben. Das muss man schon betonen.“

„Keine Aufsteiger ist wieder extrem bitter“

Allerdings mischte die Bundesregierung nur einen Tag später mit einem konkreten Datum für eine Rückkehr ins Mannschaftstraining die Karten wieder neu. Stranz dazu: „Das kann durchaus sein, dass es einen Wiener Aufsteiger gibt. Die wollen das unbedingt durchboxen.“ Zum Abbruch im Burgenland meint der Seestädter Funktionär: „Ich hätte mir ein positives Signal gewünscht, vielleicht hätte man den BFV-Cup fertigspielen können. Dass es jetzt wieder keine Aufsteiger gibt, ist natürlich extrem bitter. Auch für uns. Die 1b-Mannschaft ist jetzt bereits zweimal am Aufstieg dran gewesen und darf letztendlich sportlich nicht belohnt werden. Das ist schon ein Nackenschlag, aber unsere 1b ist jetzt umso motivierter. “

Für die neue Ostliga-Saison kann man in den Reihen des NSC jetzt immerhin planen, Absteiger gibt es keine. Unsicher ist noch, ob 13 oder 14 Vereine teilnehmen. Aufsteigen wird aus Niederösterreich und dem Burgenland aufgrund des Abbruchs niemand, in Wien ist dies noch offen. Dort könnte die Stadtliga noch fortgesetzt werden.

Die RLO-Vereine haben indes bei der Videokonferenz einen Zeitplan für eine 13er-Liga vorgeschlagen: Begonnen werden soll Ende Juli, eine Woche nach der 1. ÖFB Cup-Runde, Hinrunden-Ende wäre letzte Oktober-Woche. „Das wäre genau der Zeitpunkt, wo im vergangenen Herbst abgebrochen wurde“, so Stranz.

Eine endgültige Entscheidung wird die Paritätische Kommission wohl zeitnah nach der ÖFB-Präsidiumssitzung, die am morgigen Freitag stattfindet, treffen.

In Sachen Kader wird sich in Neusiedl wohl nicht allzu viel ändern. „Wir werden mit allen Spielern reden, bei dem einen oder anderen ist auch schon so gut wie alles fixiert.“ Mit Kapitän Patrick Kienzl, Markus Szegner, Elvedin Buljubasic, Max Wodicka und Patrik Gregora ist man sich schon definitiv einig.