NSC: Eigl folgt Maurer als Obmann. Der SC Neusiedl hat morgen, Freitag, Generalversammlung. Ein Wechsel an der Vereinsspitze ist so gut wie fix.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 04. März 2021 (02:24)
Claus Maurer, jahrelanger SC Neusiedl-Obmann, steht diesmal nicht mehr zur Wahl.
Ivansich

Neu aufgestellt — und das in einer ganz schwierigen (Pandemie)-Zeit? Ok, alles muss der NSC nicht neu erfinden, aber am morgigen Freitag findet die Generalversammlung des Traditionsvereins aus dem Nordburgenland — und damit der aktuellen rot-goldenen Fußball-Nummer eins — statt. Und dort will man eben die Weichen für die Zukunft stellen. Strukturell und personell sind Änderungen geplant.

Wechsel auch auf der Kassier-Position

Warum der NSC dennoch nicht alles neu erfinden muss? Ein unermüdlicher Lukas Stranz, der mit gerade einmal 32 Jahren schon ein knappes Funktionärs-Jahrzehnt hinter sich hat, wird auch weiterhin in seiner Funktion als Club-Manager in der Seestadt seine Arbeit tun. Ganz vorne, an der Vereinsspitze, ist aber mit einem Wechsel nicht nur zu rechnen, der ist so gut wie fix. Obmann Claus Maurer wird sein Amt nach mehr als zehn Jahren zur Verfügung stellen.

Der Nachfolger soll Peter Eigl werden, muss aber, so sehen es eben die Statuten vor, erst in einer Wahl bestätigt werden. Dagegen spricht aber praktisch nichts, wie Stranz erklärt: „Bislang ist lediglich ein Wahlvorschlag eingetroffen und der heißt Peter Eigl und sein Team.“ Wer dieser Herr Eigl ist? Fußballinsidern ist er definitiv ein Begriff. Immerhin ist der Wiener, der seit zwei Jahren in Neusiedl lebt, schon lange als Funktionär tätig und führte beispielsweise den FAC in die zweithöchste Spielklasse.

Eine zweite Rochade ist auf der Position des Kassiers geplant, dort soll Peter Schimmer den bisherigen Kassier Ulrich Gerhardt ersetzen. Gerhardt soll indes fliegend weiter auf den Posten des Obmann-Stellvertreters wechseln. Und der Vorstand wird breiter aufgestellt, Stranz erläutert: „Da kommen mit Günter Gabriel und mir zwei Personen hinzu.“ Gabriel ist für die sportlichen Belange verantwortlich, Stranz fürs Wirtschaftliche. Der Vorstand würde somit insgesamt aus fünf statt bislang drei Mitgliedern bestehen. „So haben wir es vor, uns aufzustellen“, meint Stranz. Ein Plan für die Zukunft steht also in der Seestadt — genau so wie für die Durchführung der Generalversammlung selbst.

Digitale Anwesenheit ist auch möglich

Die findet am Sportplatz statt: „Man kann sowohl vor Ort als auch digital teilnehmen. Wir haben Rücksprache mit den Behörden gehalten, damit wir alle gesetzlichen Vorgaben umsetzen können“, ist der Club-Manager vorbereitet. Im Detail heißt dies: „Am Platz dürfen maximal 50 Personen anwesend sein mit Mindestabstand und einem negativen Corona-Test.“