Stürmerproblem bei Neusiedl? Schaut nicht so aus ...

Erstellt am 05. August 2022 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
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Doppelter Jubel: Angreifer Lukas Haubenwaller (r.) netzte bei seinem RLO-Debüt für den SC Neusiedl gleich zweimal.
Foto: Martin Ivansich
Neun Tore in den ersten drei Pflichtspielen: Der NSC scheint im Moment auf der Baustelle Angriff gute Arbeit zu leisten.
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Im Vorjahr betonte NSC-Trainer Stefan Rapp, dass den Seestädtern ein echter Goalgetter fehle. Kapitän Patrick Kienzl war als Außenbahnspieler mit 15 Treffern bester Schütze, und der meinte noch vor der Saison: „Es wird nicht immer so sein, dass ein Flügelspieler so oft trifft.“

„Natürlich ist das derzeit eine Momentaufnahme, die aber schon ein wenig Aussagekraft hat.“

Zumindest in Runde eins widerlegte er selbst seine These, steuerte beim 6:0 gegen Draßburg zwei Tore bei. Genauso erfreulich aus Seestadt-Sicht: drei echte Stürmertore. Neuzugang Lukas Haubenwaller (19) traf so wie Kienzl doppelt und Raul Bucur (20) stach einmal mehr als Joker wie im ÖFB-Cup gegen WSG Tirol.

Mit dem 23-jährigen Jozef Hermann (so wie Haubenwaller im Sommer zu den Neusiedlern gekommen) hat Burgenlands Nummer eins noch einen Angreifer in seinen Reihen, der schon einen Pflichtspiel-Treffer auf dem Konto hat. Der Slowake traf im Liga-Cup gegen Wiener Neustadt.

Von den neun bislang erzielten Toren (Ligastart, ÖFB-Cup und Liga-Cup) gingen fünf Treffer auf das Konto von Stürmern. „Natürlich ist das derzeit eine Momentaufnahme, die aber schon ein wenig Aussagekraft hat. Wir haben jetzt viel Qualität in der Offensive und neben den Stürmern auch noch mit Patrick Kienzl oder Konsti Breuer Spieler, die torgefährlich sind. Das macht uns sicher unberechenbarer“, freut sich NSC-Sportchef Günter Gabriel.