Lukas Stranz: "Jeder Abbruch schmerzt uns“. Der SC Neusiedl am See durchlebte eine bislang sehr durchwachsene Hinrunde. Bis zum Abbruch gab es daheim nur Siege und auswärts ausschließlich Niederlagen. Das Problem? Man hat erst zweimal in Neusiedl gespielt und sechs Partien auf fremdem Terrain. Dementsprechend steht man zum Zeitpunkt der Saison-Unterbrechung nur auf dem 11. Platz in der Regionalliga Ost, an der heuer insgesamt nur 13 Teams teilnehmen. Für den Verein, bei dem sich im Winter einiges tun wird, ist der Klassenerhalt weiterhin das große Ziel. Club-Manager Lukas Stranz stand der BVZ Rede und Antwort.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 20. November 2020 (01:12)
SC Neusiedl am See-Manager Lukas Stranz hat im Winter einiges zu tun. Der Kader des NSC wird verändert, Stranz kündigt sowohl Zu- als auch Abgänge beim Verein aus der Seestadt an.
Ivansich

BVZ: Wie schon im März, beim Abbruch der vergangenen Saison, liegt Ihr Team im unteren Drittel der Liga. Wie sehr schmerzt der neuerliche Abbruch?

Lukas Stranz: Jeder Abbruch, der uns das Trainieren und Spielen nicht möglich macht, schmerzt – dieser auch, weil ich glaube, dass wir nach dem Trainerwechsel wieder besser in die Spur gefunden haben.

Wie problematisch ist die derzeitige Situation für den Verein?

Stranz: Extrem! Wir hatten im Kalenderjahr 2020 drei RLO-Heimspiele anstatt mindestens 15. Das sagt, glaub ich, alles.

Was passiert derzeit beim NSC? Welche Arbeiten können/dürfen erledigt werden?

Stranz: In Kooperation mit der Stadtgemeinde werden wir unser Kabinengebäude ein wenig adaptieren.

Wird schon am Kader für das Frühjahr gebastelt beziehungsweise wird es Änderungen geben?

Stranz: Natürlich. Es wird bei uns sowohl Zu- als auch Abgänge geben. Fix ist jedoch noch nichts.

Wie sehen die sportlichen Ziele für das Frühjahr, also für die – hoffentlich mögliche – Wiederaufnahme der Meisterschaft aus?

Stranz: Wir wollen unser Minimalziel — das ist Platz elf und ein definitiver Nichtabstiegsplatz – ehestmöglich erreichen.