Burgenlands Schiris: Weichen für Zukunft sind gestellt. Die Spitze der heimischen Unparteiischen geht in die nächste vierjährige Periode.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 20. Februar 2020 (06:29)
Das burgenländische Schiedsrichterkollegium: Talente- und Sichtungskaderleiter Paul Pethö, Disziplinarreferent Heinz Lautischer, Obmann Günter Benkö, Beobachtungsreferent Manfred Pertl, Besetzungsreferent Stefan Berlakovich, Regelreferent Benjamin Steuer, Kassier Egon Griszler, Obmann-Stellvertreter Bernd Strobl, Schriftführer Sepp Haider und Nachwuchsreferent Josef Bayer (v.l.).
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Kürzlich ging die Hauptversammlung des Burgenländischen Schiedsrichterkollegiums im Kastell in Stegersbach über die Bühne. Nicht weniger als 180 Mitglieder — darunter zahlreiche Ehrengäste — folgten der Einladung von Obmann Günter Benkö und seinem Ausschuss-Team. Im Fokus der Zusammenkunft: Abgelaufenes zu analysieren und die Ziele für die kommenden vier Jahre zu bestimmen.

Die Spitze des Schiri-Kollegiums um Obmann Benkö wurde in ihren Ämtern bestätigt. Der Rauchwarter und Ex-Internationale geht somit in seine sechste Periode als Schiri-Boss. Sportlich sind die burgenländischen Schiedsrichter auf Schiene: Florian Jandl (Schiedsrichter) sowie Habip Tekeli, Fatih Tekeli und Orhan Gökhan (alle Schiri-Assistenten) sind in der 2. Liga sowie in der Bundesliga vertreten. Mit Markus Kouba (Schiri) und Thomas Kaplan schafften es zwei Vertreter als Zukunftshoffnungen in den ÖFB-Förderkader.

Am Wochenende findet das für alle burgenländischen Schiedsrichter verpflichtende BSK-Winterseminar in der HTBL Pinkafeld statt. Neben der Fitnessüberprüfung (FIFA Laufbewerbe) und einer Regelschulung folgt ein Regeltraining sowie ein „Erste Hilfe Kurs“ vom Roten Kreuz.