Dujmovits: Olympia ist nicht in Gefahr. Die Sulzerin Julia Dujmovits war mit den Rängen zwei und drei auf der Gerlitzen zufrieden. Sie verletzte sich an der linken Hand und trägt jetzt eine Schiene.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 06. Februar 2018 (09:31)
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Zuerst am Stockerl, dann ab in den OP. Julia Dujmovits ...
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Der erste Tag bei der Staatsmeisterschaft in Kärnten verlief für Julia Dujmovits noch nach Plan. Die Olympiasiegerin musste sich im Parallelslalom nur der Kärntnerin Ina Meschik im Kampf um den Titel geschlagen geben.

Zuerst am Stockerl, dann ab in den OP. Julia Dujmovits (oben 2.v.r.) feierte zwei Stockerlplätze, ehe sie an der Hand operiert wurde.
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Am zweiten Tag erreichte sie im Parallelriesentorlauf den dritten Rang, sie landete hinter den zwei Kärntnerinnen Ina Meschik und Daniela Ulbing. Zwei Top-Ergebnisse mit durchwegs guten Zeiten. Leider bekam sie am Sonntag eine Stange an die Hand, wobei der Daumen auf der linken Hand ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde.

„Ich bin zufrieden mit meinen Ergebnissen bei den Österreichischen Meisterschaften. Mit zwei Stockerlplätzen tritt man die Heimreise gerne an. Auch, wenn der angeschlagene Daumen und der Zwischenstopp im Krankenhaus in Graz den Spaßfaktor ein wenig gebremst haben“, berichtete Julia am Sonntagabend.

Zischenstopp OP auf dem Weg nach Südkorea

„Solche Fingerverletzungen sind leider typisch für den Snowboardsport. Wichtig sind die Beine und die funktionieren tadellos.“ Am Montag stand für die Sportlerin die finale Untersuchung in Graz auf dem Tagesplan. Der Kapselriss im Daumen wurde operiert und Dujmovits noch am selben Tag aus dem Spital entlassen. „Es geht ihr gut, Olympia ist nicht in Gefahr“, berichtete ihr Betreuer Tobias Holzer. „Don’t worry —

I’ll be back in just a second! Oups, kleiner Zwischenstopp im OP bevor es zu den Spielen geht“, schrieb die Olympiasiegerin auf ihrer Facebook-Seite. „Die OP ist gut verlaufen, alles gut. Ab übermorgen wieder mit Schiene beim Training.“ Jetzt wird sie die freie Zeit noch in ihrem Heimatort genießen, am 14. Februar bricht sie in Richtung Südkorea zu Olympia auf.