Julia Dujmovits: Olympia-Start voller Tatendrang

Erstellt am 10. Dezember 2021 | 00:54
Lesezeit: 2 Min
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Startet im Weltcup durch. Die Sulzerin Julia Dujmovits fährt am Wochenende in Russland im Parallel-Riesenslalom und Parallel-Slalom.
Foto: FIS/Miha Matavz
Julia Dujmovits beginnt im russischen Bannoye ihre Olympia-Weltcup-Saison. Im Hinblick auf die im Februar steigenden Winterspiele in China sollen die Weltcup-Rennen Raum für den nötigen Feinschliff bieten.
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Schließlich will es die 34-jährige Sulzerin nach dem Olympiasieg 2014 im Parallel-Slalom von Sotschi, zwei WM-Silbermedaillen 2013 und 2015 sowie WM-Bronze 2021 (dazwischen hatte sie ihre Karriere im Frühjahr 2018 für zwei Jahre unterbrochen) noch einmal wissen.

Dementsprechend hat sie ihren Fokus auch ganz auf die Olympischen Spiele von 4. bis 20. Februar 2022 in Peking gelegt. Am Weg dorthin soll es im Weltcup stetig vorangehen. Der Startschuss dafür erfolgt am Wochenende in Bannoye – mit einem Parallel-Riesenslalom am Samstag und einem Parallel-Slalom am Sonntag. Die Vorbereitungen dabei verliefen bislang verheißungsvoll. „Ich gestaltete mein Training sehr intuitiv und ganzheitlich und nützte die Zeit, um Körper und Geist auf die bevorstehenden Herausforderungen einzustellen“, sagt Julia Dujmovits.

Erstes Ziel von Dujmovits ist das Finale der Top-16

Vergangenen Montag reiste sie nach Russland, wo nun die ersten sportlichen Standortbestimmungen auf Wettkampfbasis erfolgen. „Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen ist jedes Rennen eine wichtige Station, um Dinge auszuprobieren, Feedback zu bekommen und letztlich die Performance zu steigern.“ Das Tüfteln am Setup ist hier keine Bürde, im Gegenteil. „Wer mich kennt, weiß, dass ich erst im Feinschliff so richtig aufgehe.“ Da Dujmovits nach ihrem Wiedereinstieg im Vorjahr nicht in der Top-Gruppe startet, ist ihr erstes Ziel das Finale der Top-16. „Die Vorfreude ist groß und die innere Ausrichtung passt. Es kann endlich losgehen.“

Sebastian Jud beim Weltcup im Montafon

Der Mühlgrabener Snowboardcrosser Sebastian Jud wiederum ist seit gestern, Donnerstag, im Vorarlberger Montafon beim Weltcup tätig. Die Quali für den Hauptbewerb ging nach Redaktionsschluss über die Bühne.