ASVÖ Burgenland will zeitnahe Wiederaufnahme des Sports. Präsident Robert Zsifkovits sieht durch den aktuellen Bewegungsstillstand eine Gefahr für alle Altersgruppen und spricht sich daher für eine möglichst rasche Öffnung aus.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. Februar 2021 (17:44)
Robert Zsifkovits, Präsident des ASVÖ Burgenland, spricht sich klar für eine zeitnahe Wiederaufnahme des Sports aus.
Benni Schön/ASVÖ

Im Zuge einer Aussendung untermauerte der ASVÖ Burgenland dabei seine Forderung, hier die Meldung im Detail:

Trotz Evaluierung der aktuellen Corona-Maßnahmen durch die Bundesregierung bleiben die Rahmenbedingungen für den Vereinssport unverändert.

„Mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass die gesundheitliche Bedeutung des Sports weiterhin ignoriert wird und es nicht einmal eine Perspektive für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs gibt“, so Robert Zsifkovits, Präsident des ASVÖ Burgenland. „Der organisierte Sport hat der Bundesregierung wiederholt klare Konzepte mit verantwortungsvollen Öffnungsschritten vorgelegt. Insbesondere seitens des Sport- und Bildungsministers gab es bisher aber lediglich Lippenbekenntnisse.“

Zsifkovits irritieren nicht zuletzt die aktuellen Doppelstandards: „Wenn in Geschäften pro 20m² ein Kunde erlaubt ist oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zahlreiche Menschen auf engstem Raum längere Zeit gemeinsam reisen, warum dürfen dann auf einem 700m² großen Tennisplatz oder in einer Sporthalle keine Menschen aktiv sein? Weshalb dürfen qualifizierte und Covid-geschulte Bewegungscoaches ihren Arbeitsplatz Schule, selbst mit negativem Test und unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen, nicht einmal betreten? Hauptleidtragende dieser willkürlich wirkenden Verordnungen sind wie so oft unsere Kinder.“

Kein Covid-Hotspot mit Ursprung im Breitensport

Darüber hinaus stelle der aktuelle Bewegungsstillstand für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar, so der Präsident des größten burgenländischen Sportverbands. „Körperliche Aktivität ist nicht nur ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit, sondern auch für das psychische und soziale Wohlergehen der Menschen – und darum gerade in der gegenwärtigen Krise essenziell. Es scheint, als wäre dem Gesundheitsminister dieses allgemeine Wohlergehen nicht wichtig genug“, erklärt Zsifkovits.

Der ASVÖ Burgenland unterstützt daher die Forderungen von Sport Austria, dem ASVÖ Bund sowie der anderen Sportverbände und -vereine nach einer ehestmöglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs vollinhaltlich.

„Uns ist kein Covid-Hotspot bekannt, der seinen Ursprung im Breitensport hat. Vielmehr haben die Sportvereine und Bewegungscoaches bereits im Vorjahr erfolgreich gezeigt, dass Bewegung und Sport auch unter Einhaltung aller Covid-Bestimmungen möglich sind“, so Zsifkovits.