Hallenfußball-Quali: Startschuss am Weg nach Oberwart. Am Wochenende beginnt die Jagd auf die Tickets für das Finalevent. Es gibt mehr Punkte, das System bleibt aber gleich.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 30. November 2018 (05:48)
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Titelverteidiger. Christoph Leitgeb (li.) und die SV Mattersburg Amateure siegten im Jänner. Foto: D. Fenz
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Die Hallenfußball-Saison wird am Samstag mit dem Raiffeisencup in Oberpullendorf eingeläutet. Dort kämpfen unter anderem Parndorf, Bad Sauerbrunn, Deutschkreutz, Oberpullendorf oder die U18 der Fußballakademie um die ersten Punkte, die bei allen Qualifikationsturnieren für die Top-Drei vergeben werden.

Qualifizieren kann man sich wie gewohnt für das BFV-Hallenmasters – das große Finalevent, das diesmal am 12. Jänner 2019 in Oberwart über die Bühne gehen wird.

Das System ist dabei gleich. Acht Mannschaften werden beim großen Finale dabei sein. Die Mattersburg Amateure sind als Titelverteidiger fix, Tickets erhalten daneben die sieben besten Mannschaften der Qualifikationsturniere. Ergo gilt es, möglichst viele Zähler zu sammeln, wenn man am 12. Jänner dabei sein will.

Der Modus bleibt gleich (die besten zwei Ergebnisse – wer bei mehreren Turnieren erfolgreich ist – kommen in die Wertung), einzig die Vergabe der Punkte für die Turniere hat sich geändert. Grund dafür ist ein adaptierter Wertungsschlüssel. Die Klubs unterhalb der Burgenlandliga werden künftig klassenweise gewertet und nicht mehr in einen großen Topf geworfen. Somit gibt es generell mehr Punkte bei den Turnieren zu holen. Gut möglich, dass sich die besten Teams nach der Qualifikation nicht mehr bei etwas mehr als 200, sondern bei über 400 Punkten wiederfinden werden.

SVM Amateure und Parndorf ja, NSC nein

Der Favoritenkreis auf den Sieg beim BFV-Hallenmasters ist nach jetzigem Stand wohl wieder ähnlich zu den letzten Jahren. Titelverteidiger und Top-Sieganwärter sind die Mattersburg Amateure, aber auch der sechsfache Masters-Champ Parndorf will reüssieren. Gemeinsam mit Neuberg halten die Nordburgenländer bei sechs Masters-Erfolgen. Spieler Lukas Umprecht: „Wir wollen uns nicht nur qualifizieren, sondern dann auch gewinnen und die Mattersburger voll fordern.“ Nicht zu vergessen sind traditionell die besten Teams aus dem Süden, angeführt diesmal von Oberwart und Pinkafeld.

Fehlen wird der dritte Ostligist SC Neusiedl/See – und das, obwohl Coach Markus Karner traditionell gerne in der Halle dabei ist. In der Vorsaison hatte er – als Coach in Stegersbach – mit Stefan Wessely einen Kreuzbandriss-Patienten beim Masters zu beklagen. In Anspielung auf die teils ruppige Gangart sagt er: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein großer Freund des Hallenfußballs bin. Die Erfahrungen beim Masters und den Quali-Turnieren im vergangenen Jahr haben aber dazu geführt, dass wir uns entschlossen haben diesmal auf Hallenturniere zu verzichten.“