Sturm, dann Salzburg: Ein Highlight vor dem Höhepunkt. Der SVM tritt bei Sturm Graz an. Aber es geht noch besser: Danach folgt der ÖFB-Cup-Halbfinalhit gegen Salzburg.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 12. April 2018 (03:44)
Wieder am Ball: Andreas Gruber setzte am Samstag beim WAC ein Ausrufezeichen für den SVM. Der Steirer netzte einmal und bereitete einen Treffer vor.
GEPA

Diesen Samstag Meisterschaft in Graz gegen den Zweiten, Sturm, am Mittwoch darauf das Halbfinale im ÖFB-Cup daheim gegen Meister Salzburg und am folgenden Samstag dann das Gastspiel des SKN St. Pölten mit Neo-Coach und SV Mattersburg-Legende Didi Kühbauer.

Auf den SVM warten drei hochinteressante Aufgaben, die es freilich hintereinander abzuarbeiten gilt. Von Spiel zu Spiel schauen ist der alte Klassiker in Kickerkreisen. Das wird auch in Mattersburg so gelebt, auch wenn die Gesamtaufgabe dieser und nächster Woche generell reizvoll ist.

Andi Gruber, am Samstag beim 2:0-Sieg in Wolfsberg gegen den WAC Torschütze und Assistgeber: „Jetzt wollen wir in Graz bestehen. Wenn wir als Mannschaft gut auftreten, sollte das auch gelingen. Danach hat für uns freilich das Cup-Halbfinale gegen Salzburg höchste Priorität. Das wird eine ganz besondere Partie.“

Gut sei jedenfalls, dass die Burgenländer nach dem 1:3 beim LASK und dem 2:4 daheim gegen Rapid zuletzt beim WAC wieder angeschrieben haben. Trainer Gerald Baumgartner: „Die Mannschaft hat gewonnen und mit 2:0 zu Null gespielt. Darauf haben wir explizit hintrainiert, dass wir so wenig wie möglich zulassen wollen.“

Nächster Schritt für die neue Saison?

Nachsatz in Richtung des von Goalie Markus Kuster kurz nach der Pause selbst verschuldeten und dann prompt gehaltenen Elfmeters: „Der war super pariert und war für die mentale Seite sehr wichtig. Wir sind auch in dieser Hinsicht vollauf zufrieden.“

Wenig zulassen ist gerade gegen offensiv starke Gegner wie Sturm Graz oder kommenden Mittwoch Red Bull Salzburg ein entscheidendes Stichwort. „Gegen Rapid etwa haben wir viel zu leichte Gegentore bekommen. Das galt es abzustellen – und das ist der Mannschaft auch gelungen“, freut sich Baumgartner über den jüngsten Turnaround.

Was jetzt schon steigt, ist die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben, die Baumgartner wie folgt bewertet: „Wir werden richtig gut sein müssen, um zu bestehen. Das sind schon auch Gradmesser im Hinblick auf die neue Saison, ob wir den nächsten Schritt gehen können. Jetzt wollen wir einmal Spiel für Spiel die Leistung abrufen.“

Dafür sei das Selbstvertrauen jedenfalls da, auch der Fokus passe. Entsprechend motivierende Botschaften sollen in der WhatsApp-Gruppe der SVM-Profis verstärkend wirken, kurzum: Grün-Weiß bereitet sich in jeder Hinsicht auf die großen Aufgaben vor.