Frauen-Landesliga: Alles offen nach Abschied des Meisters

Erstellt am 13. Mai 2022 | 05:14
Lesezeit: 4 Min
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Heimspiel. Katharina Oswald und der UTC Neudörfl starten daheim. In der Auftaktrunde trifft man auf TC Sport-Hotel-Kurz 1.
Foto: Martin Ivansich
Der größte Titelfavorit ist nach dem Rückzug von Habeler&Knotzer der UTC Neudörfl. Die Aufsteiger aus Oberpullendorf und Eisenstadt wollen heuer hoch hinaus.
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Foto: BVZ

Gruppe A – UTC Neudörfl 1. „Wir waren ziemlich happy, dass die Liga immer stärker wird. Natürlich schwächt es die gesamte Liga jetzt, wenn so ein Konkurrent wegfällt“, bedauert Sarah Voit den Rückzug von Meister Habeler&Knotzer. Am Papier ist der Vorjahreszweite nun der vermeintliche Titelfavorit: „Wir haben aktuell nicht die leichteste Kadersituation. Es kann so schnell gehen, dass wer ausfällt. Wir wollen einfach Spaß haben und den Aufstieg ins obere Play-off schaffen.“ Auftaktgegner Oberpullendorf sei schon einmal der erste sehr starke und schwer einzuschätzende Gegner.

Gruppe A – TC Sport-Hotel-Kurz 1. Die Aufsteigerinnen aus Oberpullendorf starten mit dem schwersten aller Lose ihre erste Landesliga-Saison. „Das hätte nicht unbedingt sein müssen“, lacht Kapitänin Anna Pürrer, die jedoch auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen kann, da auch Karoline Kurz mit von der Partie ist. Zu den Saisonzielen? „Wir sind glücklich, dass wir endlich in der Landesliga A angekommen sind. Hier sind wir gut aufgehoben, werden einige Siege feiern. Vielleicht geht sich das obere Play-off ja aus. Wir sind jedenfalls voll motiviert“, so Pürrer.

Gruppe A – UTC Neusiedl/See 1. Bei Neusiedl verlief das Transferfenster heuer ruhig, es gab weder Zu- noch Abgänge. Das Ziel ist wieder der Klassenerhalt. „Die anderen Mannschaften sind sehr stark, es wird nicht leicht“ sagt Mannschaftsführerin Cornelia Postl-Stranz. Im Auftaktmatch der neuen Saison geht es gegen Oggau. „Da haben wir gleich die größte Chance auf einen Sieg.“

Gruppe A – TC Oggau 1. Die Oggauerinnen haben nur die Klasse gehalten, weil sich der TC Mönchhof vom Spielbetrieb abmeldete. „Der Abstieg wäre für uns nicht schlimm gewesen, eine Liga weiter unten wären wir wohl konkurrenzfähiger“ sagt Mannschaftsführerin Alexandra Kampitsch. „Wir haben heuer keine großen Erwartungen und sind froh, überhaupt spielen zu können.“ In der ersten Runde wartet mit Neusiedl/See ein ebenbürtiger Gegner. „Es wird sicher eine enge Partie.“

Gruppe B – TC Rohrbach 1. Wie im Vorjahr peilen die Rohrbacherinnen den Einzug in das obere Play-off an. Zum Auftakt geht es gegen Bad Sauerbrunn: „Wir wollen gewinnen, so wie im Vorjahr“, erinnert sich Mannschaftsführerin Maria Artner noch an den 7:0-Sieg im letztjährigen Spiel um Platz drei. Nach dem Rückzug von Vorjahres-Champion Habeler& Knotzer schätzt Artner UTC Neudörfl und Sport-Hotel-Kurz besonders stark ein: „Aber die Aufsteiger kennen wir noch nicht so genau.“ Rohrbach ist im Titelkampf maximal Außenseiter. Nummer eins Leonie Rabl wechselte zu Bundesligist Weigelsdorf.

Gruppe B – ASKÖ TC Energie Burgenland Eisenstadt 1. In der vergangenen Saison sind die Damen aus der Landeshauptstadt aufgestiegen, heuer möchte man auf Anhieb das obere Play-off erreichen. „Man muss sich hohe Ziele setzen. Wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingen wird“ sagt Mannschaftsführerin Nicole Mock. Der Verein hat sich im Winter mit Routinierin Daniela Schöll und Nachwuchstalent Kim Kühbauer verstärkt. Vor dem ersten Spiel gegen Neutal hält sich Mock aber bedeckt: „Für uns ist jeder Gegner gleich stark.“

Gruppe B – UTC Bad Sauerbrunn 1. Obmann Walter Dobesch ist gegen Rohrbach auf Sieg gepolt: „Mit Leonie Rabl fehlt ihre Nummer eins und wir sind, glaube ich, schon wesentlich stärker als 2021.“ Anna Simkova wird die Auftaktpartie aber verpassen. Die Jungmama hat noch keine ärztliche Freigabe, sollte im Verlaufe des Grunddurchgangs, an dessen Ende der Einzug ins obere Play-off stehen soll, aber wieder am Platz stehen.

Gruppe B – ASKÖ TC Neutal 1. Sportlich waren die Mittelburgenländerinnen in der Vorsaison abgestiegen. Durch den Habeler&Knotzer-Rückzug rutschte Neutal zurück, geht es nun doch wieder in der Landesliga A zur Sache. „Wir wollen schöne Spiele absolvieren und freuen uns jedenfalls auf die Saison“, sagt Mannschaftsführerin Michaela Faymann im Vorfeld. Wohlwissend, dass die mit Personalproblemen kämpfende Mannschaft generell krasser Außenseiter ist.