Trio will den Titel diesmal unbedingt

Erstellt am 22. Februar 2022 | 02:42
Lesezeit: 4 Min
440_0008_8271071_opu04didi_tennis_josip_krstanovic_2sp.jpg
Toptransfer. Josip Krstanovic verstärkt den ASKÖ TC Stoob in der Saison 2022. Der Kroate wechselt vom UTC Oberwart ins Mittelburgenland.
Foto: Didi Heger
Nach Rückzug des UTC Oberwart verbleiben UTC Neudörfl und der ASKÖ TC Eisenstadt als Favoriten für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Auch UTC Bad Sauerbrunn rechnet sich Chancen aus.
Werbung

UTC Neudörfl/WienInvest Group

Der Meister ist noch stärker: Der Tscheche Jan Mertl ist zurück im Mittelburgenland. Marco Mirnegg vermittelte zwei „Spezis“. Sebastian Schiessl kommt aus Straubing, Albert Wagner aus Regensburg. Der 18-jährige Nico Mucic (ITN 2,1) spielte zuletzt für den Grazer Park Club. Wolfgang Schranz ist auf Stand by wieder beim UTC. „Er spielt in Oberwart +45-Bundesliga. Das hat Priorität, er könnte maximal zweimal spielen“, erzählt Mannschaftsführer Otto Höttinger, der mit Emil Kasper nur einen Abgang verkraften muss: „Es wird eine spannende Meisterschaft. Unser Kader ist breit aufgestellt. Wir haben eine gute Mischung.“

ASKÖ TC Energie Burgenland AG Eisenstadt

Nachdem die Landeshauptstädter 2021 im Finale standen, möchte der Vizemeister heuer den Titel. Dafür kamen drei Legionäre. Der 31-jährige Kroate Ivan Krivic wechselt aus Deutschland, die beiden Ungarn Csongor Toth (27) und Balint Gergö Bako (17) aus Tribuswinkel beziehungsweise vom ATC Neudörfl. „Wir haben gesehen, dass sich die anderen verstärkt haben. Heuer wollen wir unbedingt Meister werden, also haben wir reagiert und mit den drei neuen Spielern gute Alternativen gefunden“, berichtet Mannschaftsführer-Stellvertreter Roman Pultz.

UTC Popshop Stegersbach

Nachdem Routinier Harald Panner den Verein nach Stinatz verließ, wurde Thomas Honsack aus der Steiermark verpflichtet. Die zwei jungen Spieler Gabriel Wien und Philipp Freytag – beide kamen in der Saison 2021 nicht zum Einsatz – werden einige Klassen tiefer spielen. Das vorrangige Ziel des Vorjahresdritten ist der Klassenerhalt. „Wobei es ein wenig einfacher geworden ist, nachdem mit Oberwart ein starker Konkurrent nicht mehr vertreten ist“, erklärte Kassier Guido Novakovits. Außerdem bemühe man sich um den Um- beziehungsweise Zubau der Sportanlage. Aktuell bedarf es noch Gesprächen mit der Gemeinde und Ortschef Jürgen Dolesch.

UTC Bad Sauerbrunn C&P Immobilien

Mit dem Spanier David Perez Sanz (27) und dem Deutschen Osman Torski (20) sind zwei neue Legionäre an Bord. Mit Patrick Jozwicki (17) spielt künftig eines der heimischen Top-Talente im Kurort. Ebenfalls neu: Bernhard Linzer (Ober St. Veit). „Der Kader ist breiter. Wir wollen Meister werden und die Aufstiegsspiele gewinnen. Leichter ist es nicht geworden. Es wird ein Dreikampf zwischen Neudörfl, Eisenstadt und uns“, glaubt Obmann Walter Dobesch.

TC Haydnbräu St. Margarethen

Beim TC werden die etablierten Spieler bleiben. Neu sind zwei Slowaken: Tibor Szathmary und Samuel Pesko. „Zu den Favoriten gehören wir auf keinen Fall, aber wir wollen das obere Play-off erreichen“, meint Mannschaftsführer Jürgen Jelleschitz.

ASKÖ TC Stoob

Erst durch den Oberwarter Ausstieg entging Stoob dem Abstieg. Der Kader wurde adaptiert. Mannschaftsführer Christian Danzinger konnte nach Neustifts Nummer eins Jan Fekiac und Patrick Wiesmüller mit Josip Krstanovic auch Oberwarts Topspieler verpflichten. Der 24-jährige Kroate kann im Burgenland eine makellose Bilanz im Einzel vorweisen. Auch an der Kaderbreite wurde Hand angelegt. Aus Oberpullendorf wechseln Gernot Beck, Werner Flasch und Michael Strobl. „In den Vorjahren hatten wir Probleme, wenn ein Spieler ausfiel“, so Danzinger, der die Ziele erst später fixieren möchte.

TC Bad Tatzmannsdorf/Oberschützen

Der Aufsteiger aus der Landesliga B Süd hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verstärkt. „Natürlich wird es schwierig, die Liga zu halten. Wir wollen das Unterfangen trotzdem aufnehmen“, erklärt Spieler Georg Gamauf. Nachdem es in Bad Tatzmannsdorf nur zwei Plätze gibt, wird noch nach einem Ausweichort gesucht. „Die Notlösung wäre, dass wir alle Spiele auswärts austragen. Das wäre natürlich schade. Derzeit laufen noch Gespräche und Verhandlungen, ob wir auf einen zusätzlichen Platz in der Umgebung ausweichen können. Das ist aber nur mit dem Einverständnis des jeweiligen Gegners möglich“, so Gamauf.

TV Pamhagen

Beim Aufsteiger ist alles beim Alten geblieben. Die bewährten Kräfte aus der Aufstiegssaison 2021 hielten dem Verein die Treue, Neuzugänge gab es keine. Die Seewinkler möchten sich nicht nach einem Jahr schon wieder aus der Landesliga verabschieden: „Über den Aufstieg haben wir uns sehr gefreut. Jetzt wollen wir die Klasse halten“, so Mannschaftsführer Thomas Bieder.