Klaus Schmidt und SVM gehen getrennte Wege. Wie am Sonntag, zwei Tage vor dem Trainingsauftakt, bekannt wurde, ist Klaus Schmidt nicht mehr Trainer des SV Mattersburg. Der Steirer und die Burgenländer gehen ab sofort getrennte Wege. Wie Mattersburg in einem Statement bekannt gab, wurde der bestehende Vertrag mit Schmidt einvernehmlich auf dessen Wunsch mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Nachfolger wird Franz Ponweiser, vorerst interimistisch, wie Klubchef Martin Pucher bestätigte.

Von Bernhard Fenz. Update am 16. Juni 2019 (20:15)
APA (EXPA/FLORIAN SCHROETTER), Fenz
Klaus Schmidt wird von Franz Ponweiser abgelöst

Ponweiser wird dabei künftig von Markus Schmidt, bislang Coach der SVM Amateure, unterstützt. Parallel dazu wird der 43-Jährige auch die Funktion des Sportlichen Leiters übernehmen, bis auf Weiteres bleibt er darüber hinaus Leiter der Fußballakademie Burgenland.

"Damit gibt der SVM zum Ausdruck,  dass es ein klares Bekenntnis für den burgenländischen Weg und die Fussballakademie ist", betont Martin Pucher in einem ersten Statement. "Es gibt mittlerweile einige Burschen, die es wert sind, dass sie in den Kader raufgezogen werden konnten und es werden auch immer mehr."

"Unglaublich engagiertes Trainerteam"

Ponweiser wird am Dienstag seine neue Tätigkeit mit der ersten Einheit der Sommervorbereitung starten. "Wir wollen als junges und unglaublich engagiertes Trainerteam den nächsten Schritt setzen. Wir werden wie gewohnt - und mit geballter Ladung im Trainerteam - in die Vorbereitung starten", gab er zu Protokoll. Ein Torhüter-Trainer soll in Kürze präsentiert werden. Robert Almer hatte Ende April seinen Posten als Sportlicher Leiter und Tormanntrainer der Mattersburger zurückgelegt.

Ponweiser war als Spieler für Deutschkreutz und Ritzing einige Jahre in der Regionalliga Ost tätig. Trainer war er danach in der Regionalliga und Burgenlandliga, ehe er in die Akademie wechselte. Seit Jänner 2017 ist er dort Sportlicher Leiter. Der 41-jährige Markus Schmidt spielte als Profi für den SV Mattersburg, mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga schaffte.

Schmidt bestätigte, dass der Wunsch nach einer Trennung von seiner Seite ausging. "Wir haben versucht, die Entwicklung bzw. die Vorbereitungen auf die neue Saison zu treffen. Da ist es sukzessive zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Da war an eine vernünftige Weiterarbeit bzw. Arbeit in der nächsten Saison nicht wirklich zu denken", sagte der Steirer.

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