Ruhig Blut beim SVM vor den Aufgaben im Süden. Nach dem bitteren 0:1 gegen Rapid bündelt die Mattersburg-Crew nun die Kräfte: Zwei Auswärtsspiele folgen.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 07. Oktober 2017 (06:43)
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Für den SV Mattersburg geht's nicht wie hier gegen den "Bundesliga-Nachbarn" Admira, sondern in den Süden.
APA/EXPA/THOMAS HAUMER

Der grün-weiße SVM-Blaguss-Bus wird in naher Zukunft gleich doppelt die A2 beehren. Am 14. Oktober spielen die Profis in Wolfsberg gegen den WAC, eine Woche später geht es erneut in den Süden Österreichs – dann nach Graz zum Duell bei Leader Sturm.

Zwei Auswärtsspiele, von denen gleich die erste Aufgabe beim WAC einen hohen Stellenwert einnehmen wird. Der Neunte aus Mattersburg könnte mit einem Dreier die Fünfpunkte-Lücke zum Tabellennachbarn deutlich verringern und auch der zweite Saisonsieg wäre mal fällig. Geht es nach Präsident Martin Pucher, ist es jedenfalls nur eine Frage der Zeit, bis Grün-Weiß endlich wieder voll punktet.

„Das waren tolle Spiele von uns“

Nach dem 0:1 gegen Rapid stellte er fest: „Sowohl die Partie gegen Salzburg, als auch das Match gegen Rapid waren tolle Spiele von uns, kein Vorwurf an die Mannschaft.“ Zwischen dem 1:2 gegen den Meister und dem 0:1 gegen den Rekordmeister machte bekanntlich noch das 2:2-Remis bei Aufsteiger LASK Hoffnung. Trotzdem: Für drei Punkte wird es noch mehr Effektivität im Spiel nach vorne brauchen. Auch daran wird während der Meisterschaftspause neben technisch/taktischen Schwerpunkten in Ruhe gearbeitet.

Personell sollte Flo Hart gegen den WAC nach seiner Adduktorenverletzung wieder fit sein, wodurch Alois Höller im Mittelfeld eine Position nach vorne rücken – und so wieder mehr für das Spiel nach vorne machen – kann. Stefan Maierhofer fehlt hingegen in den nächsten Wochen, der „Major“ verdrehte sich im Training das Knie und musste sich am Montag einem operativen Eingriff (Meniskus, Innenband) unterziehen. Er fällt vier bis sechs Wochen aus.