Schmiedl-„Heimkehr“: „Es ist schon was Spezielles“. Der Antauer Philipp Schmiedl gastiert beim Auftakt zur Quali-Gruppe mit Altach in seiner burgenländischen Heimat.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 30. Mai 2020 (05:24)
Fokussiert ins Burgenland: Philipp Schmiedl (l.) und der SCR Altach kommen zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Mattersburg. Im Februar gab es im Zuge des Grunddurchgangs ein torloses Remis. Foto: Ivansich
Ivansich

Am kommenden Dienstag (2. Juni) steigt um 18.30 Uhr im Pappelstadion die aufgrund der Corona-Krise ungewöhnliche Geisterspiel-Finalisierung der Liga mit der Partie Mattersburg gegen Altach. Mittendrin könnte bei den Gästen auch wieder ein Burgenländer sein: Philipp Schmiedl.

Der sagt über den Auftakt mit seinen Altachern beim SVM: „Natürlich ist es ein spezielles Spiel für mich“, denn: „Ich habe zwar nie für Mattersburg selbst gespielt, aber war dort in der Fußballakademie“, so der Abwehrrecke, der schließlich 2013 in die Rapid-Akademie wechselte und in weiterer Folge über St. Florian sowie Pasching und die Juniors OÖ im Juli 2019 den Weg zum Bundesligisten aus Vorarlberg fand. Wo er mit seinem aktuellen Klub bei den Grün-Weißen klarerweise zum Auftakt punkten will.

Das Ziel sei für ihn und seine Teamkollegen klar: „Wir wollen so lange wie möglich um den Platz im Europa League-Play off mitspielen. Da werden wir alles daran setzen, um am Ende auch erfolgreich zu sein.“ Einen Konkurrenten um den begehrten Platz (sollte Salzburg am Freitag ÖFB-Cupsieger werden, dürfen sogar die ersten Zwei der Qualifikationsgruppe ins Play off) will Schmiedl übrigens nicht herausstreichen: „Das sind alle Teams. Es geht eng zur Sache, da kann viel passieren“, ist sich der 22-Jährige sicher.

Keine Ausreden wegen der Anfahrtswege

Mit dem ersten Geisterspiel in seiner Karriere hat der Antauer übrigens kein Problem: „Natürlich muss sich jeder darauf einstellen und damit zurechtkommen. Schwieriger wird es aus meiner Sicht nicht und in Mattersburg war auch nicht mit einer großen Kulisse zu rechnen.“

Zum Thema englische Wochen und lange Anreisen aus dem Westen hat der Defensivmann auch eine klare Meinung: „Das wird in Altach sehr professionell gehandhabt. Es wird alles unternommen, um die Fahrten in den Osten mit wenig Strapazen zu verbinden. Dieser Umstand hat auf die Spiele keinen Einfluss, da gibt’s keine Ausreden.“