Die Latte bei Leichtathletik-Großevent höher legen. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird das Leichtathletik-Großevent in Eisenstadt heuer hochgestuft.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 07. Februar 2021 (03:08)
Organisator Rolf Meixner, Raiffeisen-Chef Rudolf Könighofer, Bürgermeister Thomas Steiner und Prokurist Rudolf Suttner.
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Im Vorjahr trotzte das Top Meeting in Eisenstadt der Pandemie und zog unter strengen Auflagen Spitzensportler und Fans gleichermaßen an. Heuer kommt es am 9. Juni nicht nur zu einer zweiten Auflage des hochkarätigen Events auf der neuen Anlage in der Landeshauptstadt, das Meeting wurde sogar noch hochgestuft.

„Der Aufstieg von Kategorie F auf E bedeutet, dass die Athleten zusätzliche Platzierungs-Bonuspunkte für die Olympia-Qualifikation sammeln können. Damit wird das Meeting noch interessanter für die internationale Elite“, erklärt Rolf Meixner, Meeting-Direktor und Präsident des Vereins Leichtathletik Akademie Eisenstadt.

Bereits das Raiffeisen Austrian Top Meeting 2020 avancierte in der Kategorie Starterfeld auf Platz 70 weltweit und war damit das stärkste Event Österreichs. Nicht nur deshalb, auch wegen des reibungslosen Ablaufes trotz Auflagen und der extrem schnellen Laufbahn wurde das rot-goldene Großevent in den Rang der vier designierten Top Meetings des ÖLV aufgenommen. Die besten sechs Athleten jedes Bewerbs können so Extrapunkte für die Olympiaqualifikation sammeln — was auf ein noch stärkeres Starterfeld hoffen lässt.

„Eisenstadt hat seine Chance genutzt und hat sich mit einer ausgezeichneten Anlage und einer Top-Organisation in der internationalen Leichtathletik einen Namen gemacht“, freut sich auch Bürgermeister Thomas Steiner, der Meixner und seinem Team Unterstützung zusagt.

Die vier Meetings des ÖLV finden heuer in Linz (26.5.), St. Pölten (3.6.) und Eisenstadt (9.6.) und Andorf (14.8.) statt.