AKA Burgenland: Neue Gesichter für Reihe zwei. Mit Arnold Ernst, Manuel Weber und Duki Karanezi gibt es externe „Neue“ als Co- und Individualtrainer.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 19. Juli 2019 (06:11)
AKA Burgenland
AKA-Sportchef Manuel Takacs mit Neo-Individualtrainer Duki Karanezi, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Illedits, Neo-U15-Co-Trainer Manuel Weber und Neo-U18-Co-Trainer Arnold Ernst (v.l.).

BVZ

Es ist jedes Jahr ein bisschen wie Tetris spielen, wenn der Sportliche Leiter der Fußballakademie Burgenland vor der neuen Herausforderung steht, sein Betreuerteam zusammenzustellen. Die Hauptfragen lauten hier: Wer passt auf welcher Position am besten zu welchem Team? Wer steht überhaupt zur Verfügung? Wo muss neu besetzt werden?

Weil der bisherige U15-Coach Manuel Takacs dem zu den Mattersburg-Profis gewechselten Franz Ponweiser als Sportchef folgte, durfte er gleich handeln und das Trainerteam adaptieren. Der Sportliche Leiter selbst betreut keine eigene Mannschaft, also war ein Cheftrainer-Posten frei. Und weil der bisherige U18-Assistenztrainer Ronny Spuller zu den SVM Amateuren hochgezogen wurde, um künftig an der Seite des neuen Trainers Marek Kausich tätig zu sein, galt es zwei externe Personen zu holen.

Künftig im AKA-Team dabei sind Arnold Ernst (24) und Manuel Weber (32). Ersterer stammt aus Sigleß, ist in Burgenlands Fußballszene kein Unbekannter und hat ganz nebenbei die Akademie als Spieler des ersten Jahrgangs selbst abgeschlossen. Ernst, UEFA-B-Lizenz-Inhaber, wird statt Spuller in der U18 als neuer Co-Trainer fungieren.

„Ich freue mich, dass ich jetzt in einer anderen Rolle wieder hier sein darf“, sagt der Kicker des SV Sigleß, dessen Priorität nun aber klar der Fußballakademie gilt. Ernst wird künftig einem neuen Cheftrainer zur Seite stehen. Christoph Witamwas, zuletzt als U15-Assistent von Takacs tätig, wurde intern auf die nächste Ebene befördert und soll sich fortan um die U18 kümmern. Zwar muss der gebürtige Südburgenländer nun seine aktive Karriere beenden, dafür wartet eine neue große Herausforderung: „Ich brenne auf den Trainingsstart.“

Vom Rapid-Nachwuchs in die Fußballakademie

Der zweite externe Neuzugang, Manuel Weber, wird die neue U15 als Assistenztrainer verstärken. Coach dort wird der bisherige U16-Trainer Christoph Morgenbesser. Drei Jahre war A-Lizenz-Inhaber Weber unter anderem schon als Nachwuchsscout bei Rapid tätig, schloss zwei trainingswissenschaftliche Studien ab und hat ein Buch zum Thema „Taktische Periodisierung“ verfasst. Nicht zuletzt deshalb wird er laut Takacs ein erweitertes Aufgabengebiet erhalten: „Manuel ist ein akribischer Arbeiter, der genau ins Detail geht. Als ausgebildeter Sportwissenschafter wird er auch als Athletiktrainer fungieren.“

Weber freut sich bereits auf die neue Aufgabe, sagt: „In der Fußballakademie Burgenland als Trainer arbeiten zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz.“ Komplettiert wird das Team der Kerntrainer mit AKA-Urgestein Ivo Smudla als neuem U16-Chefcoach. Ihm zur Seite steht künftig Heli Prenner, bislang schon U16-Assistent. Sie werden somit die U15-Vizemeistertruppe 18/19 übernehmen, die in die U16 aufsteigt. Takacs: „Ivo ist der Routinier unter unseren Trainern, dem im Bereich Taktik niemand etwas vormachen kann.“ Gemeinsam mit Prenner soll er die Erfolgstruppe weiterentwickeln.

Komplettiert werden die Neuzugänge übrigens mit Dukagjin Karanezi (26), einem weiteren ehemaligen AKA-Schützling. „Er wird vor allem bei den Positions- und Individualtrainings mitarbeiten“, skizziert Takacs die neue Trainings-Linie: „Wir wollen noch individueller auf die Spieler eingehen, viel mehr in Kleingruppen arbeiten.“

Erfreut zeigt sich mit Christian Illedits auch der Aufsichtsratsvorsitzende über die Bestellung des neuen Betreuerteams, denn: „Engagierte und hart arbeitende burgenländische Trainer sollen in der Fußballakademie eine Chance bekommen.“ Zu den drei Neuzugängen sagt er: „Mit Ernst und Karanezi sind zwei AKA-Absolventen an Bord. Beide haben sofort mit der Trainerausbildung begonnen. Das Fachbuch von Manuel Weber kenne ich selbst gut. Seine Fachkompetenz fließt nun in die tägliche Trainingsarbeit ein.“