Parndorf – SV Mattersburg verschoben!. Nichts wird es mit dem ersten Aufeinandertreffen des SC/ESV Parndorf und dem SV Mattersburg im Rahmen des ÖFB-Cups. Vorerst nicht.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 20. September 2017 (10:20)
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Symbolfoto BVZ/Fenz

Die für heute, Mittwoch (19 Uhr), geplante Begegnung im Zuge der 2. Runde musste aufgrund der anhaltenden Regenfälle verschoben werden.

Neuer Termin für das Burgenland-Duell zwischen Ostligist Parndorf und Bundesligist Mattersburg ist nun der kommende Dienstag, 26. September, um 19 Uhr – da steigt dann also der nächste Versuch im Heidebodenstadion.

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Mattersburg und Parndorf: Ein neues Wiedersehen

Parndorf empfängt Mattersburg. Das Duell gab’s zuletzt vor drei Jahren in der Ersten Liga, aber noch nie im Pokal.

Die schwärzeste Stunde des SVM in diesem Jahrtausend und das letzte große Highlight des SC/ESV Parndorf spülten beide Vereine 2013/2014 für ein Jahr in die gleiche Liga.

Nach dem SVM-Abstieg aus dem Oberhaus und der parallel dazu gewonnenen Parndorfer Relegation gegen Blau Weiß Linz gab es in der Ersten Liga dieses Burgenland-Derby. Dreimal siegte Außenseiter Parndorf (zwei 2:1-Erfolge daheim, ein 4:2 auswärts), Mattersburg durfte nur beim ersten Duell im Pappelstadion (3:0) jubeln.

Am Ende wurde der SC/ESV trotzdem nur Vorletzter und stieg im Zuge der Relegation gegen den LASK ab. Der SVM musste ebenfalls lange um den Klassenerhalt zittern, rettete sich aber am letzten Spieltag aus eigener Kraft. Im Folgejahr schaffte Grün-Weiß den Aufstieg, seitdem trennen beide Klubs wieder zwei Ligen.

„Gegen Rapid und gegen Salzburg daheim kannst du schon verlieren. So gesehen ist die Ausgangslage fast gleich …“Schmunzelnder Parndorf-Boss Gerhard Milletich vor dem Spiel gegen den SVM. Sein Team verlor aber gegen Rapid II …

Heute, Mittwoch (19 Uhr), kommt es jedenfalls zu einem einmaligen Wiedersehen. Erstmals treffen sich beide Vereine im ÖFB-Cup. So wie damals steht auch diesmal übrigens wieder Paul Hafner als Parndorf-Coach an der Seitenlinie. Nach dem Abstieg rückte er zwar im Zuge einer Trainerablöse wieder zurück und betreute das Zweierteam, mittlerweile ist er aber wieder sportlicher Boss der Ostliga-Truppe. Dort läuft es derzeit mit sechs Punkten aus acht Runden ähnlich dürftig wie in Mattersburg (fünf aus acht).

Trotzdem sagt Hafner natürlich: „Der SVM ist klarer Favorit, damals und heute kann man längst nicht mehr vergleichen. Wir spielen aber trotzdem daheim und wollen uns gut präsentieren.“ Beim 1:2 gegen Salzburg sah Hafner im Pappelstadion eine „sehr kompakte und solide Leistung“ der Grün-Weißen: „Wir müssen da alles geben, werden von Beginn weg in der Defensive gut stehen müssen.“

„Viele Emotionen und unangenehmer Gegner“

Personell sind mit Gerhard Karner, Roman Kummerer, Lazar Stanisic und Patrick Wolf vier Spieler angeschlagen. Hafner: „Wir werden kein Risiko eingehen, nur wirklich fitte Spieler einsetzen.“ Gelassen blickt übrigens Obmann Gerhard Milletich der Partie entgegen: „Dieses Duell ist für den Verein eine gute Geschichte, aber die Favoritenrolle ist ganz klar verteilt.“ Schmunzelnder Nachsatz nach der jüngsten 1:3-Heimpleite gegen das Zweierteam von Rapid in der Ostliga und dem 1:2 von Mattersburg gegen Meister Salzburg: „Gegen Rapid und gegen Salzburg kannst du daheim schon verlieren. So gesehen ist die Ausgangslage fast gleich…“

SVM-Chefcoach Gerald Baumgartner peilt mit seinem Team natürlich den Aufstieg an, warnt aber: „Parndorf ist ein unangenehmer Gegner, der alles in die Waagschale legen wird. In so einem Burgenland-Derby wird es auch viele Emotionen geben. Wir wollen aber unbedingt weiterkommen.“ Fehlen wird Flo Hart (Adduktorenverletzung), angeschlagen waren zu Wochenbeginn noch Andi Gruber und Jano. Baumgartner: „Wir werden den einen oder anderen frischen Spieler bringen.“