Das Beet, das näher an der Sonne ist. Das Hochbeet ist die coole Version des Beets. Und es hat nützliche Effekte: Das Bücken bei der Gartenarbeit fällt weg. Weil das Beet höher steht, muss sich der Gärtner nicht bis zum Boden strecken.

Erstellt am 03. April 2017 (00:01)
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Zweitens kommt weniger Unkraut ins Hochbeet, weil der meiste Samenflug am Boden stattfindet. Und: Man kann Hochbeete dichter bepflanzen als normale Flachbeete und an den Seitenwänden ist auch noch Platz für Rankpflanzen. Weitere Vorteil: Ein einfacher Schneckenzaun schützt vor den gefräßigen Schleimern. Ein Mausgitter am Boden schützt außerdem vor Wühlmäusen. Sehr gefragt ist das Hochbeet auch bei Personen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Sie müssen dadurch nicht auf ihr Hobby, die Gartenpflege, verzichten.

Ein Hochbeet kann aus Holz, Stein, Aluminium, Kunststoff oder Ziegel sein. Das Frühjahr ist übrigens die beste Jahreszeit, um ein Hochbeet anzulegen. Jetzt fallen die meisten Gartenabfälle an. Aber, wie befüllt man ein Hochbeet? Für alle Arten gilt: je höher das Füllgut, desto feiner. Die Höhe der einzelnen Schichten richtet sich dabei nach der Höhe des Hochbeets, das üblicherweise etwa 80 Zentimeter hoch ist. Für ein Kräuter- und Gemüsehochbeet gilt: Reisig und Astverschnitt und gehören ganz unten, dann kommen dünne Äste, klein geschnittenes Holz oder Karton. Danach tut Pferdedung eine gute Wirkung, danach kommen Küchenkompost und Erde und abschließend nährstoffreicher Erde, die man bis zum Hochbeetrand oder ein bisschen Zentimeter darunter auffüllen kann.

In jedem Frühjahr muss das Beet nachgefüllt werden

Beim Blumenhochbeet reicht eine Mischung aus Kompost und Blumenerde, um die bunteste Farbenpracht zu erreichen.

Innerhalb eines Jahres sackt der Inhalt Ihres Hochbeetes um 10 bis 20 cm zusammen. In jedem Frühjahr muss man das Beet also mit Gartenerde nachfüllen. Diese Befüllung reicht ungefähr sechs Jahre. Der Nährstoffgehalt des Bodens ist nach 5 bis 7 Jahren einfach erschöpft.

Durch das Verrotten des organischen Materials im Inneren des Hochbeetes entsteht Wärme von unten. Das begünstigt das Gedeihen von Wärme liebenden Pflanzen wie Paprika, Zucchini oder Tomaten Auch Erdäpfel, Lauch und Spinat lieben die Höhenluft im Hochbeet.