Bewegung ins Homeschooling bringen. Wenn Kinder und Jugendliche mehr Zeit vor den Bildschirmen verbringen, ist die richtige Kopf- und Sitzhaltung besonders wichtig.

Erstellt am 20. November 2020 (11:49)
Homeschooling. Während der Corona-Pandemie finden sich tausende Schülerinnen und Schüler beim Distance-Learning zuhause vor dem Laptop wieder.
Shutterstock/ Branislav Nenin

Zum zweiten Mal ist in diesem Jahr Distance-Learning angesagt. Zeitgleich fallen aber die Turnstunden, das Fußballtraining und andere Bewegungseinheiten weg. Gerade beim Homeschooling sollte man darauf achten, dass der Bewegungsapparat nicht vernachlässigt wird. Das fängt schon mit der richtigen Haltung vor dem Bildschirm an. Auch wenn es nach einem langen Unterrichtstag schwerfällt, ist es wichtig, auf einen geraden Rücken und eine aufrechte Sitzhaltung zu achten, um die Wirbelsäule zu entlasten. Hat man einen verstellbaren Schreibtischsessel, sollte dieser so angepasst werden, dass die Arme und Beine zirka in einem 90 Grad-Winkel angewinkelt werden können. Generell ist es nicht optimal, lange in nur einer Position zu sitzen. Man kann also ruhig auch ein wenig auf dem Sessel herumrutschen.

Für Pausen zwischendurch kann man auch kleine Übungen einbauen: Einfach hinter den Sessel stellen und sich mit der rechten Hand festhalten. Dann gleichzeitig die linke Hand nach vor und das rechte Bein nach hinten strecken. Das Standbein bleibt gebeugt, der Oberkörper vorgelehnt. Aus dieser Position heraus zusammenrollen, indem man den linken Ellbogen und das rechte Knie zusammenführt. Nach einigen Wiederholungen werden die Seiten gewechselt. Aber auch zwischendurch immer wieder gehen oder stehen helfen dem Körper und der Konzentration. Nicht nur die Sitzhaltung, auch die Kopfhaltung ist beim Homeschooling wichtig, um Verspannungen im Nacken vorzubeugen. So sollte die obere Bildschirmkante auf Höhe der Augen sein.