Planung des zukünftigen Traumbadezimmers. Gerade in Zeiten von Homeoffice heißt es umso mehr „My Home is my Castle“. Das gilt auch für die Gestaltung des persönlichen Rückzugortes: des Badezimmers.

Erstellt am 19. Februar 2021 (11:42)

Bei der Renovierung oder beim Neubau eines Badezimmers ist es wichtig, ausreichend Zeit für die Planung einzurechnen, damit Fehlentscheidungen vermieden werden. Denn im Schnitt bleibt ein Badezimmer mindestens 20 Jahre lang unverändert. Vor der Planung empfiehlt es sich daher, den Raum als Grundriss auf Papier oder digital aufzuzeichnen. So wird sichtbar, wie viel Platz vorhanden ist.

Als Nächstes sollte man den Bedarf analysieren, in dem man bedenkt wie viel Nutzfläche und Stauraum man pro Person benötigt, und die Beleuchtungssituation klären. Hierbei ist zu beachten, ob es Tageslicht im Bad gibt. Des Weiteren sollte man sich überlegen, ob man direktes oder indirektes Licht bevorzugt und ob die Leuchten dimmbar sein sollen.

Vom Nutzraum zum privaten Rückzugsort

Fliesen sind ein wichtiger Faktor bei der Badgestaltung. Knallige und ausdrucksstarke Fliesen, die einem heute gefallen, könnten einem in wenigen Jahren den morgendlichen Gang ins Badezimmer schwer machen.

Dezentere Modelle hingegen sind zeitlos in ihrer Optik.

Was sowohl Fliesen als auch die Badezimmermöbel betrifft, empfiehlt es sich, eine Badausstellung zu besuchen und sich fertige Badezimmer anzusehen, damit man ausschließen kann, was einem nicht gefällt. Bei den Wandfliesen gibt es außerdem zu überlegen, ob man den Raum bis oben hin verfliesen möchte oder nur zur Hälfte, wie es in den vergangenen Jahren immer mehr zum Trend geworden ist.

Badezimmer haben ohnehin den Wandel vom reinen Nutzraum zum privaten Rückzugsort vollzogen. Daher ist die Wohnlichkeit ein großes Thema. Viel Tageslicht, natürliche Materialien wie Holz oder Leinen und gedeckte Farben schmeicheln den Sinnen. Zu diesen gehört auch die Nase: angenehme Düfte erzeugen ein besseres Wohngefühl.

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