Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
Machen wir es wunderbarer!
Ninas liebes Geflüster
Nina Mayer (BVZ) lässt Begegnungen mit Harald Serafin Revue passieren.
Nina Mayer schreibt in ihrer Kolumne "Ninas liebes Geflüster" über die Geschichten hinter den Geschichten.
© Nina Mayer
So ganz einfach war diese Woche nicht. Um es in den Worten Harald Serafins auszudrücken: „Nicht immer ist es wunderbar“. Ich durfte als Abschiedsgeschenk dem wunderbaren Harald Serafin eine Liebeserklärung in Form eines Nachrufs schreiben.
So gerne werde ich mich immer an „Mr. Wunderbar“ zurückerinnern. Meine erste Begegnung mit ihm hatte ich vor etwas über zwei Jahren. Ihn um ein Foto bittend, meinte er. „Aber nur, wenn wir eines gemeinsam machen!“
Neu in der Medienbranche stellte ich mich glücklich strahlend neben den Maestro, um mich dann von ihm informieren zu lassen, dass ich auf der falschen Seite stehe. Der Harald pflegte nämlich die Damen immer an seiner rechten Seite zu haben. Wenn schon, denn schon! Ich wechselte und Harald nahm mich herzlich und überschwänglich in seinen Arm. Es war Liebe auf den ersten Blick!
Charmant war er immer. Kein Gespräch ohne Komplimente, keines ohne ein Küsschen. Ja, das gefiel mir! Genau diese Kleinigkeiten sind es, die das Leben verzaubern, das Herzerl zum Hüpfen bringen!
Ein Lachen trug Harald immer auf seinen Lippen, fesche Kleidung an seinem Körper. Traurig, aber Charme, Stil und Eleganz verabschieden sich aus unserem Alltag, Konformität nimmt überhand. Man kann nur inständig hoffen, dass es wieder zu einer Gegenbewegung kommt. Tun wir unser Möglichstes!
Ein Zitat Coco Chanels fällt mir dazu ein: „Eine Dame sollte sich jeden Tag so anziehen, als könnte sie ihrer großen Liebe begegnen.“ Gestern im Haydnsaal bei einer Lesung von John Malkovich freute man sich, schön gekleidete Menschen zu sehen, wenngleich auch dort der Anlass kein fröhlicher war. Es ging um Krieg, Faschismus, inszeniert in beklemmender Weise - notwendig, um zu berühren.
Nein, so ganz einfach war diese Woche nicht, aber so ist das nun mal im Leben. Der Mensch hat Gott sei Dank eine Seele, die von Ereignisse berührt wird. Und das ist gut so.