Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit

FM4 Frequency

Die Montanuniversität Leoben startet ein Upcycling-Projekt direkt am Festivalgelände. Am FM4 Frequency können Besucherinnen und Besucher ihre Aluminiumdosen zu einem Erinnerungsstück einschmelzen lassen.

Von Von Cornelia Weninghofer

Rektor der Montanuniversität Peter Moser, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung und Frequency-Geschäftsführer Harry Jenner durften gleich probieren eine Dose einzuschmelzen.

Rektor der Montanuniversität Peter Moser, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung und Frequency-Geschäftsführer Harry Jenner durften gleich probieren eine Dose einzuschmelzen.

© Cornelia Weninghofer

Auf einem Festival gibt es meist nicht nur gute Musik und Stimmung, sondern auch jede Menge Müll. Schon in den vergangenen Jahren hat sich das FM4 Frequency bemüht, seinen Besucherinnen und Besuchern Recycling schmackhaft zu machen. Dieses Jahr setzt ein Projekt der Montanuniversität Leoben nochmal einen drauf.

Bei einer Pressekonferenz im VAZ St. Pölten mit Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Martin Polaschek, Rektor der Montanuniversität Peter Moser, Vizerektorin für Marketing und Stakeholdermanagement Christina Holweg, Vizerektor für Forschung und Nachhaltigkeit Helmut Antrekowitsch, Geschäftsführer des Frequency-Festivals Harry Jenner und Lukas Weiss von der Brau Union Österreich wurde die Initiative vorgestellt.

„Konkret prägen wir eine Erinnerungsmünze, die man als Magnet mit nachhause nehmen kann und Interesse an der Forschung wecken soll“, erklärt Vizerektorin Holweg. Die Idee dazu sei bereits am vergangenen Frequency entstanden, wo beobachtet wurde, dass sich jede Menge Abfall in Form von Getränkeverpackungen wie Aludosen ansammelt.

Aluminiumdosen können bei den bereits aus den letzten Jahren bekannten Sammelstellen abgegeben werden und werden direkt am Festival recycelt. Expertinnen und Experten aus dem Lehrgang Nichteisenmetallurgie schaffen dann die Festivalerinnerungen der anderen Art. Für eine Münze werden ungefähr zwei Dosen gebraucht.

Ziel des Projekt ist es, rund 30.000 Dosen am Frequency zu sammeln. Davon sollen ungefähr 4.000 direkt am Festivalgelände recycelt werden. „Wir hoffen, dass die Besucherinnen und Besucher die Initiative feiern“, meint Jenner, „Ich glaube, dass wir euer Ziel von 30.000 übersteigen werden.“

„Gerade in einer solchen Initiative wird den Menschen der Sinn von Wissenschaft und deren Nutzen für sie näher gebracht“, so Polaschek. Er bekam neben einer Erinnerungsmünze auch einen Aluminiumbarren aus 166 Dosen überreicht.

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Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit
Vizerektor Helmut Antrekowitsch, Frequency-Geschäftsführer Harry Jenner, Bundesminister Martin Polaschek, Rektor Peter Moser, Vizerektorin Christina Holweg und Lukas Weiss von der Brau Union bekamen einen Kuchen in Dosenform überreicht.

© Cornelia Weninghofer

Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit
Vizerektor Helmut Antrekowitsch, Frequency-Geschäftsführer Harry Jenner, Bundesminister Martin Polaschek, Rektor Peter Moser, Vizerektorin Christina Holweg und Lukas Weiss von der Brau Union bekamen einen Kuchen in Dosenform überreicht.

© Cornelia Weninghofer

Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit
Helmut Antrekowitsch überreichte Martin Polaschek einen Barren aus 166 recycelten Aluminiumdosen.

© Cornelia Weninghofer

Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit
Nach der Fragerunde wurde gemeinsam eine der Erinnerungsmünzen hergestellt.

© Cornelia Weninghofer

Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit

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Festival-Souvenir im Sinne der Nachhaltigkeit

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