Belohnter Kampfgeist bei den Leaderinnen
Frauenfussball
Das Team des FC Südburgenland kehrte mit einem Punkt aus Vorarlberg retour. Das 3:3 bei der Spielgemeinschaft Lustenau/Dornbirn war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Zwei Treffer in der Schlussphase sorgten dafür, dass die Gäste dem Spitzenteam der 2. Bundesliga durchaus verdient ein Remis abtrotzden konnten.
Die Frauen jubelten über den erreichten Punkt gegen den Tabellenführer, wie wenn es ein Sieg gewesen wäre. Am Foto: Wolfgang Preinsperger, Vanessa Beiglböck,Stephanie Rinnhofer, julia Meixner, Michael Strini, Marie Ramberger, Christoph Rupp, Dieter Sachs, Simone Fazekas, Sonja Leitner, Lilla Sipos und Lilli (hinten v.l.), Lenka Wienerover, Denisa Skálová, Linda Popofsits, Barbara Weber, Katja Graf, Susanna Koch-Lefevre, Jenny Köppel, Marie-Kristin Leitner, Lisa Strobl und Fiona Fazekas (vorne v.l.).
© FC Südburgenland
LUSTENAU/DORNBIRN - SÜDBURGENLAND 3:3.Die Südburgenländerinnen reisten ohne großen Druck zum Tabellenführer nach Westösterreich. Schließlich war Coach Dieter Sachs und seinem Team durchaus bewusst, auf welche Gegnerinnen sie hier treffen würden. Die Spielgemeinschaft Lustenau/ Dornbirn gilt nicht umsonst als die spielstärkste Mannschaft der 2. Bundesliga. „Genauso traten sie dann auch in den ersten 20 Minuten auf und gingen verdient mit 2:0 in Führung“, resümierte der Coach. Nach dem Doppelschlag war es dann Goalgetterin Lilla Sipos, die per Weitschuss den wichtigen Anschlusstreffer erzielte. Die Freude währte aber nicht allzulange. Doch durch eine Unachtsamkeit trafen die Gastgeberinnen noch vor dem Wechsel, so gingen sie mit der 3:1-Führung in die Kabinen. Das hielt die Südburgenländerinnen aber nicht davon ab, zielstrebig und fokussiert die zweite Hälfte zu bestreiten. Der Aufwand sollte sich lohnen. Während die Defensive perfekt klappte, sorgte Sipos auf der Gegenseite mit zwei Treffern in Minute 82 und 88 im Alleingang dafür, dass es doch noch ein umjubelter Punktgewinn im Ländle wurde. Sehr zur Freude auch von Sachs: „Fein, dass das im Training Gelernte nun auch in den Spielen funktioniert. Mit dem Punkt war ich höchst zufrieden. Wir glauben an unsere Stärken, gefühlt sind wir als Sieger vom Platz gegangen.“
VORSCHAUIm letzten Heimspiel der heurigen Saison empfängt das Team am Sonntag (16 Uhr) den Wiener Sport-Club. Lenka Wenerová verletzte sich beim Aufwärmtraining in Vorarlberg und wird auch diese Woche ausfallen. Dafür kehrt Barbara Weber zurück ins Team. Trainer Didi Sachs: „Natürlich werden die Wienerinnen versuchen, uns Paroli zu bieten. Doch wir kennen unsere Heimstärke und wollen uns im letzten Heimspiel der Saison vor unserem treuen Publikum mit einem Sieg verabschieden.“