Beim Tag der offenen Tür der Akademie der Wirtschaft in Neusiedl am See erkundeten Jugendliche die Ausbildung mit Quizzen, Spielen und Führungen.
Uhu auf der Ostautobahn gerettet: Feuerwehr Parndorf im Einsatz
Tierrettung
Ein verletzter Uhu sorgte am Donnerstagmittag auf der Ostautobahn (A4) bei Parndorf für einen ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Parndorf konnte den geschützten Vogel bergen und in Sicherheit bringen. Das Tier wurde mit einer Flügelverletzung ins Tierheim gebracht, wo eine Operation notwendig war. Der Uhu ist die größte europäische Eulenart.
Die FF Parndorf rettete die Eule.
© FF Parndorf
Alarm auf der Autobahn
Am 11. September schlug das Naturschutzorgan Neusiedl am See gegen 12.40 Uhr Alarm. Am Fahrbahnrand der stark befahrenen A4, Höhe Abfahrt Neusiedl am See, hatte sich ein verletzter Uhu niedergelassen. Nach Rücksprache mit dem Naturschutz Burgenland rückte die Tierrettungsgruppe der Feuerwehr Parndorf mit drei Feuerwehrmännern und dem Mannschaftstransportfahrzeug zum Einsatz aus.
Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte die größte heimische Eule zunächst regungslos. Erst als sich die Federbüschel an ihrem Kopf bewegten, war klar, dass das Tier noch lebte. Mit Falknerhandschuhen eingefangen, brachte die Feuerwehr den Uhu behutsam ins nahegelegene Tierheim Parndorf. Dort bestätigte sich der Verdacht auf eine schwere Verletzung: Der Vogel hatte einen Bruch an der linken Schwinge und musste operiert werden.

© FF Parndorf
Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg
Feuerwehr-Einsatzleiter Hans Peter Samwald, der auch Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Parndorf ist, koordinierte den Ablauf zwischen dem Naturschutz Burgenland, dem Bezirk Neusiedl am See und dem Tierheim.
Samwald betonte die gute Zusammenarbeit: „Im Namen der FF Parndorf bedanke ich mich bei allen beteiligten Organisationen für die herausragende Zusammenarbeit, die dem unter Naturschutz stehenden Vogel vermutlich das Leben rettete.“