Schwarz erneut Spitzenkandidatin der ÖVP Burgenland. Die ÖVP Burgenland wird erneut mit der langjährigen ORF-Moderatorin Gaby Schwarz an der Spitze in die Nationalratswahlen gehen. Sie wurde vom Landesparteivorstand einstimmig zur burgenländischen Spitzenkandidatin gewählt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. Juli 2019 (11:48)
V.l.: Landesparteiobmann Thomas Steiner, Nikolaus Berlakovich, Gaby Schwarz und Christoph Zarits.
 
Alexandra Gollubics-Prath

Die Liste der ÖVP wird im Vergleich zu den Nationalratswahlen 2017 nahezu unverändert bleiben, betonte Landesparteiobmann Thomas Steiner bei einer Pressekonferenz am Montag.

Auch die beiden Regionalwahlkreislisten werden wie vor zwei Jahren Christoph Zarits und Nikolaus Berlakovich anführen. "Wir haben im Jahr 2017 ausgezeichnete Kandidaten auf der Liste gehabt. Deshalb war klar, dass unsere Spitzenkandidaten wieder in diese Herausforderung gehen sollen", betonte Steiner.

Die restlichen Kandidaten sollen in den nächsten Wochen nominiert werden, auch hier werde man vor allem auf jene setzen, die schon bei der letzten Nationalratswahl angetreten sind.

Mit Schwarz, Zarits und Berlakovich, die derzeit schon für die ÖVP im Nationalrat sitzen, sei das Burgenland jedenfalls so gut aufgestellt wie lange nicht, betonte Steiner. "Das Gewicht der Volkspartei Burgenland im Bund war noch nie so groß. Sie vertreten alle drei in ihren Sprecherfunktionen extrem wichtige Bereiche für die Volkspartei", meinte er.

"Die klare Nummer ein im Burgenland werden."

Ziel sei es, Sebastian Kurz so gut wie möglich zu unterstützen, sodass er nach der Wahl wieder Bundeskanzler werden könne. Aber auch im Burgenland hofft die ÖVP auf ein gutes Ergebnis. Man wolle nicht nur "die klare Nummer eins im Bund", sondern auch die Nummer eins im Burgenland werden, betonte Zarits.

Schwarz will ihre thematischen Schwerpunkte auf die Gesundheit und die Pflege legen. Sie geht außerdem davon aus, dass sie auch auf der Bundesliste der ÖVP wieder auf einem aussichtsreichen Platz kandidieren wird. Gespräche dazu würden aber noch laufen, betonte sie.