Neue Ära startet in Stotzing

19 Jahre lang war Wolfgang Kostenwein der Bürgermeister von Stotzing, nun übergibt er an Thomas Tiwald und bedankt sich bei seinen treuen Wählern.

Erstellt am 12. November 2021 | 15:16
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Amtsübergabe. Unter den Gratulanten waren (v.l) der Bürgermeister aus Loretto Markus Nitzky, aus Leithaprodersdorf Martin Radatz, aus Donnerskirchen Johannes Mezgolits, Wolfgang Kostenwein, der neue Bürgermeister aus Stotzing Thomas Tiwald, die neue Vizebürgermeisterin Elisabeth Tschank und der Bürgermeister aus Eisenstadt Thomas Steiner.
Foto: zVg

Schon seit 31. Oktober diesen Jahres ist Wolfgang Kostenwein außer Amt, davor war er 19 Jahre lang durchgehend der Gemeindechef von Stotzing. Am Donnerstag in der Vorwoche wählte man nun einen neuen Bürgermeister: Thomas Tiwald von der ÖVP, der zuvor schon der Stellvertreter von Kostenwein war.

Die Stotzinger ÖVP Fraktion entschied schon bei einer Gemeinderatssitzung im September nach Vorschlag Kostenweins einstimmig, Thomas Tiwald als neuen Bürgermeister zu nominieren. „Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm einen kompetenten Nachfolger gefunden haben, der den erfolgreichen Weg für Stotzing fortsetzen wird. Er war in den letzten Jahren mein wichtigster Mitstreiter“, freut sich Kostenwein in einer Aussendung.

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Seit fast 30 Jahren in der Politik aktiv

In den Gemeinderat wurde Kostenwein zum ersten Mal mit 28 Jahren gewählt, das war im Oktober 1992.

Schon fünf Jahre später übernahm er das Amt des Vizebürgermeisters bevor er 2002 an die Spitzenposition kam. Bei den drei Wahlen in seiner Amtszeit wurde er außerdem immer mit einer deutlichen Mehrheit gewählt, wofür er sich in der Aussendung nochmal bedankt. Die letzten Jahre waren „herausfordernde, aber auch schöne“, so Kostenwein nostalgisch.

Er freut sich im Übrigen darüber, dass es trotz geringer Finanzkraft gelungen wäre, viele der Vorhaben in die Tat zu setzen, wodurch Stotzing „lebens- und liebenswerter“ werden konnte.

Der ehemalige Bürgermeister bedankt sich bei allen Stotzingerinnen und Stotzingern, die als Mitglieder von Vereinen einen „wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag“ leisten. Ihm war es in seiner Amtszeit sehr wichtig, ortseigene Vereine und Institutionen bestmöglich zu unterstützen.