Was passiert mit Bau in Müllendorf ?. Nach wie vor ist noch offen, ob in der Hauptstraße überhaupt Wohnungen errichtet werden. Grund: Fund aus Römerzeit.

Von Doris Fischer. Erstellt am 10. Juli 2019 (04:41)
Die Neue Eisenstädter wollte in der Hauptstraße Wohnungen errichten, bis Bauarbeiter auf römische Funde stießen. Jetzt wird über Erhaltung der Funde diskutiert.
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Noch zu keiner Entscheidung ist weder Land Burgenland noch die Neue Eisenstädter (NE) Siedlungsgenossenschaft bezüglich des Grundstückes in der Hauptstraße gekommen.

Bereits im März kamen bei ersten Bauarbeiten archäologische Funde aus der Römerzeit zum Vorschein. Der Bau wurde eingestellt und Archäologen haben seit damals das Sagen.

Momentan wird an einer Entscheidung getüftelt, ob die archäologischen Funde für die Nachwelt sichergestellt werden und der Wohnungsbau eingestellt wird oder, ob die Funde nach der Katalogisierung und Aufnahme durch Archäologen wieder versiegelt, sprich zugeschüttet, werden.

„Derzeit führen wir eine vertiefende Überprüfung der Kosten für die Sicherung der archäologischen Funde durch“, heißt es aus dem Büro des Landeshauptmannes Hans Peter Doskozil (SPÖ). Sobald Zahlen vorliegen, soll eine Entscheidung über die Verwertung der Römerzeit-Funde und der Baustelle folgen.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir zu einer für alle zufriedenstellenden Lösung finden“, betont NE-Geschäftsführer Anton Mittelmeier.