Faschingsgilde Loretto voller Tatendrang

Erstellt am 11. Juni 2022 | 06:08
Lesezeit: 2 Min
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Die Faschingsgilde Loretto um Präsidentin Brigitte Kreminger und Ehren-Präsident Franz Gutsjahr bei der Generalversammlung
Foto: . zVg
Die Faschingsgilde stellte bei der Generalversammlung die Weichen für die Zukunft und schmiedete Pläne für die kommende Faschingssaison.
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In den vergangenen beiden Jahren hatten die Narren im ganzen Land wenig Grund zum Lachen. Die Pandemie machte einem Großteil der geplanten Auftritte einen Strich durch die Rechnung, auch zahlreiche Feierlichkeiten und Events fielen Corona zum Opfer.

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Die Prinzengarde ist der ganze Stolz der Faschingsgilde Loretto, hier auf Archivaufnahmen aus 2016.
Foto: BVZ ARchiv/Sorger

An der Motivation der Narren, insbesondere der Faschingsgilde Loretto, haben aber auch die humorbefreiten Pandemiejahre nichts geändert.

Am Wochenende trafen die Narren vom Leithagebirge – deren Einzugsgebiet sich schon länger nicht mehr auf die Gemeinde- oder Landesgrenze beschränkt – zur Generalsversammlung zusammen. Die engagierten Lorettaner Narren freuen sich nämlich mittlerweile auch über regen Zuspruch aus den Nachbargemeinden Stotzing, Hof und Mannersdorf.

„Wir sind grenzübergreifend aktiv, sowohl was unsere Mitglieder, als auch was unsere Auftritte anbelangt“, erklärt Präsidentin Brigitte Kreminger der BVZ.

Narren hoffen auf vollen Veranstaltungskalender

Der nächste Auftritt am Narren-Kalender ist etwa das beliebte „Narrenwecken“ in Hof in Niederösterreich. Sogar bis Neunkirchen wird die Faschingsgilde Loretto gebucht, dort zeigt die Prinzengarde ihr Können. „Unser Ruf eilt uns schon voraus, die anderen Gilden wissen, dass wir immer gerne auftreten“, freut sich Kreminger über die Wertschätzung der Faschingskollegen.

Für die kommende Faschingssaison hat man sich ebenfalls bereits einen Plan zurechtgelegt. „Wir wollen alle Feste durchziehen, auch den Hofball. Darauf arbeiten wir hin“, so die Präsidentin. Sollte es wieder zu Corona-Beschränkungen kommen, wolle man sich auch davon nicht aufhalten lassen. „Wenn wir am Eingang testen müssen, machen wir auch das. Nur wenn Veranstaltungen gänzlich untersagt werden, müssen wir wohl passen.“

Der Probenbetrieb ist bei der Faschingsgilde und vor allem bei den Gardemädels wieder in vollem Gange, damit bis zum nächsten Auftritt jeder Schritt und Handgriff sitzt. „Einen Mitgliederschwund während der Pandemie haben wir, im Gegensatz zu anderen Narren-Vereinen, auch nicht zu beklagen“, ist Kreminger erleichtert.

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