Fahrverbot für Lkw am Klingenbacher Grenzübergang. Am Grenzübergang Klingenbach heißt es ab sofort Stopp für Lkw über 7,5 Tonnen. Dadurch sollen Gemeinden entlastet werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. Oktober 2019 (14:28)
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Vorgestellt. Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz (r.) und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner präsentierten das „Schwerverkehrprojekt“. Foto: ZVg

Ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen gibt es demnächst an den Grenzübergängen Klingenbach (Eisenstadt-Umgebung), Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf), und Bonisdorf (Bezirk Jennersdorf). Ausgenommen ist der Ziel- und Quellverkehr.

Die Verordnung für das Lkw-Fahrverbot wurde von den zuständigen Bezirkshauptmannschaften Oberpullendorf, Eisenstadt-Umgebung und Jennersdorf bereits erlassen. In Kraft tritt das Fahrverbot nach Anbringung der Verkehrszeichen an den jeweiligen Straßenzügen in ca. drei bis vier Wochen.

Im Zuge einer Verkehrszählung am Grenzübergang Klingenbach wurden insgesamt 386 Lkw-Fahrten erhoben, wovon 6,5 Prozent der Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen und 93,3 Prozent der Lkw ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen hatten.

Mit Fahrverboten für Lkw sollen burgenländische Gemeinden an den Staatsgrenzen entlastet werden. „Ziel der Lösung ist, unbegrenzten grenzüberschreitenden Transitverkehr nicht zuzulassen, sondern nur einen grenzüberschreitenden Quell- und Zielverkehr, der natürlich auch im Interesse der lokalen und regionalen Wirtschaft ist“, sagte Landesrat Heinrich Dorner. Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz kündigte verschärfte Lkw-Kontrollen in den Grenzbezirken an.