Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Güssing wurden für ihre jahrelange Treue dem Betrieb gegenüber geehrt.
Olbendorfer Ortschef nicht mehr im Landtag
Abschied
Die SPÖ-Mandatar:innen im Bezirk Güssing gehen in Zukunft unterschiedliche Wege. Verena Dunst will weiter machen kandidiert auf Platz 14 der Landesliste, Wolfgang Sodl zieht sich zurück, bleibt aber Ortschef von Olbendorf.
Wolfgang Sodl (li.) verlässt die Landtagsbühne nach 15 Jahren.
© Wolfgang Millendorfer
Nach einer eindrucksvollen politischen Laufbahn, die fünf Jahre im Bundesrat und 15 Jahre im Landtagsabgeordneter umfasst, hielt Olbendorfs Bürgermeister Wolfgang Sodl seine letzte Bilanz-Pressekonferenz. Als zuständiger Vertreter für zentrale Bereiche wie Energie und Verkehr, hebt er vor allem seine Arbeit als Vorsitzender des Pendlerforums hervor. „Einer meiner größten Erfolge ist die Entwicklung im öffentlichen Verkehr. Mehr als 1,1 Millionen Fahrgäste nutzten 2024 die Verkehrsbetriebe und das Burgenland-Autobussticket (BAST). Das zeigt, wie sehr wir das Angebot für die Menschen verbessert haben“, betonte Sodl. Ein weiterer Schwerpunkt seiner politischen Arbeit war die Verbesserung der Pendlerpauschale. „Hier haben wir Fortschritte erzielt, aber ich bin nach wie vor nicht zufrieden. Es gibt noch viel zu tun, um den Pendlern die notwendige Entlastung zu bieten“, erklärte Sodl und verweist auf seine Arbeit in der Energiepolitik. „Energieautarkie bleibt das langfristige Ziel des Burgenlandes. Wir sind auf einem guten Weg, aber die Herausforderungen sind groß“, so Sodl, der sich bei der Bevölkerung für das Vertrauen und die langjährige Unterstützung bedankt.
Sodl bleibt Bürgermeister von Olbendorf, Verena Dunst will im Landtag weiter machen. „2024 war ein spannendes Jahr. Nach 23 Jahren war die Rückkehr in meine Rolle als Abgeordnete eine Umstellung. Als Sprecherin für Inklusion und die ältere Generation setze ich mich für diese zentralen Anliegen ein“, betont Dunst., der die Unterstützung der älteren Generation ein besonderes Anliegen ist. „Ich verwehre mich gegen die ständige Verunsicherung der Menschen, dass die Pensionen nicht gesichert seien. Das ist unmoralisch und verwerflich. Die Menschen haben ihr Leben lang in ihre Pension eingezahlt und haben sich eine sichere Pension verdient“, so Dunst die vehement gegen die Erhöhung des Pensionsantrittsalters eintritt. „Ich kandidiere mit voller Überzeugung und Leidenschaft auf Platz 14 der Landesliste. Es ist mir eine große Ehre, erneut das Vertrauen zu erhalten, um für die Anliegen der Bevölkerung einzutreten und weiterhin konstruktive Politik zu gestalten“, gibt sich Verena Dunst weiter kämpferisch.