Aus für fünf Raiffeisen Filialen

Erstellt am 24. Februar 2022 | 05:28
Lesezeit: 2 Min
Raiffeisen Symbolbild
Symbolbild
Foto: APA, Helmut Fohringer
Raiffeisen verkleinert das Bankstellennetz in Güssing und Jennersdorf weiter. Neun Banken bleiben bestehen.
Werbung

Die Bankstellen Deutsch-Schützen, Königsdorf, Neuhaus am Klausenbach, Olbendorf und Strem werden geschlossen und zu den Nachbarbankstellen verlegt. Der letzte offene Tag ist am Freitag, dem 11. März. Bis eine Lösung zur Bargeldversorgung in den Gemeinden gefunden wurde, bleiben die Bankomaten vorerst bestehen. Vorstandsdirektor Ewald Richter erklärt die Gründe: „Durch die Automatisierung und Digitalisierung hat sich der Bankschalterbetrieb verändert; die Kunden nutzen vermehrt Online-Banking.“

Außerdem schlage sich das anhaltende Niedrig-, beziehungsweise Negativzinsumfeld in der Gesamtheit auf alle Banken nieder. Konkret folgt daraus ein steigender Kosten-, Ertrags- und Wettbewerbsdruck, was den Strukturwandel in der gesamten Bankenlandschaft weiter vorantreibt. Man wolle den Fokus nun auf die neun verbleibenden Raiffeisenfilialen Güssing, Jennersdorf, Eberau, Heiligenkreuz, Kukmirn, Rudersdorf, St. Michael, Stegersbach und Stinatz legen und dort durch die Vergrößerung der Teams — alle Arbeitsplätze bleiben erhalten — den Kunden mehr Zeit für Beratungsgespräche bieten.

Die Raiffeisen Regionalbank Güssing-Jennersdorf betreut an die 38.000 Kunden; am bisherigen Konzept, dass die Kunden ihren persönlichen Berater kennen, wird festgehalten. Bei Fragen zu den aufkommenden Neuerungen wurde eigens eine neue Telefonnummer für Kundenservice eingerichtet, 05/7540.

Werbung