Gesundheit: Wien setzt auf mehr ambulante Versorgung

Erstellt am 12. November 2025 | 13:10
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Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ)
Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ)
Foto: APA/HARALD SCHNEIDER
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Die Stadt Wien setzt in der Gesundheitsversorgung vermehrt auf ambulante Betreuung. "Wir haben uns für den Grundsatz entschieden: "Ambulant vor stationär", sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei der Vorstellung des "Regionalen Strukturplans 2030" am Mittwoch. Vorgesehen ist unter anderem, dass bis Ende 2030 regionale Gesundheitszentren von derzeit 70 auf 169 ausgebaut werden, etwa Primärversorgungseinheiten.

Der auf fünf Jahre angelegte Strukturplan wurde gemeinsam vom Land Wien und der Sozialversicherung im Einvernehmen mit dem Bund beschlossen. In Kraft treten soll er Anfang 2026, erklärte Hacker auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Wiener Landesstellenausschuss-Vorsitzenden der ÖGK, Agnes Streissler-Führer, sowie der Gesundheitssprecherin der Wiener Neos, Jing Hu. Hacker betonte, dass es sich hierbei um kein starres Korsett handle. Man werde den Plan vielmehr jedes Jahr gegebenenfalls adaptieren - dies sei schon alleine aufgrund der rasanten Entwicklungen in der Medizin geboten.

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