Stadtpfarrer Franz Brei nun auch Kanoniker. Stadtpfarrer Franz Brei ist der Jennersdorfer, der zum bischöflichen Kanoniker ernannt wurde. Der Geistliche ist „dankbar“.

Von David Marousek. Erstellt am 12. November 2020 (04:50)
Franz Brei vor dem Marienbild in der Jennersdorfer Kirche. Eines seiner Lieblingsbilder, da er Mutter Teresa noch selbst kannte.
Marousek

Seit Anfang November darf sich Stadtpfarrer Franz Brei über eine „Beförderung“ freuen. Vom Diözesanbischof wurde er in das Domkapitel von Eisenstadt einberufen. Diese neun Personen umfassende Gruppe, unterstützt den Bischof in beratender Tätigkeit - auch in wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Als erster Stadtpfarrer aus Bezirk Jennersdorf

„Es ist eine besondere Ehre und große Freude für mich. Ich darf für den gesamten südlichen Raum und auch für das Mittelburgenland Kanoniker sein“, strahlte Franz Brei. Somit ist der gebürtige Vorarlberger auch der erste Stadtpfarrer aus dem Bezirk Jennersdorf, der nach Eisenstadt beordert wurde. „Es ist eine große Aufgabe, aber auch eine Sache, die zeigt, dass der Süden aufgewertet wird. Ich möchte eine Brücke bis nach Eisenstadt sein“, erklärte Brei.

Möglich wurde laut Brei die Einsetzung als Kanoniker, weil zwei Kollegen aus Stegersbach und Oberwart mit 75 Jahren ihren verdienten Rücktritt eingereicht hatten. „Wir sind dankbar, weil sie sehr vieles geleistet haben“, fasste Brei zusammen.

Am 11. November fand die erste Sitzung des Domkapitels statt. „Die Arbeiten betreffen vor allem die Domkirche. Es wird monatliche Sitzungen geben“, erklärte der Jennersdorfer.

„Bin sehr gerne hier in Jennersdorf zugegen“

Seit Anfang September ist Franz Brei offiziell als Stadtpfarrer begrüßt worden. Mittlerweile hat er sich laut eigenen Aussagen schon eingelebt: „Ich bin sehr gerne hier. Ich sage den Leuten immer, also denen die Jennersdorf noch nicht kennen, dass es ein wunderbarer Ort ist.“ Vor allem die „herrliche Landschaft“ im Süden des Burgenlandes, hat es dem gebürtigen Vorarlberger angetan. „Ich bin dankbar und stolz, Jennersdorf vertreten zu dürfen“, erklärte Brei.

Auch eine Vielzahl an Lieblingsplätzen hat der 52-jährige Geistliche bereits für sich entdeckt: „Es gibt hier so viele wunderschöne Plätze, wo man in die herrliche Landschaft des Südens schauen kann.“ Besonders die Messe am Tafelberg, die am Nationalfeiertag stattfand, ist dem Stadtpfarrer dabei besonders in Erinnerung geblieben.