Neue jüdische Gedenkstätte wurde eröffnet

Am Sonntag wurde die neue jüdische Gedenkstätte am Mattersburger Brunnenplatz – an dem Ort, wo früher die Synagoge stand – durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Landeshauptmann Hans Niessl und Bürgermeisterin Ingrid Salamon feierlich eröffnet.

BVZ Redaktion Erstellt am 08. November 2017 | 05:20
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Oberrabina Isaac Ehrenfeld und Gattin Dvora, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Gerda Frey, Doris Schmidauer und Michael Feyer, dem Gestalter des Denkmals (v.l.).
Foto: BVZ

Idee und Entwurf stammen von Michael Feyer vom Verein „Wir erinnern“. Neben Vertretern der Landespolitik waren auch Angehörige der israelischen Kultusgemeinde und viele weitere Ehrengäste anwesend. Die Gedenkstätte soll an die jüdische Gemeinde Mattersburgs erinnern, die während des nationalsozialistischen Terrors zerstört wurde.

„Es ist mir sehr wichtig, dass die jüdische Gemeinde Mattersburg nicht in Vergessenheit gerät. Die Geschehnisse ab 1938 sind ein großer dunkler Fleck in der österreichischen Geschichte. Gerade deshalb dürfen wir nicht aufhören, uns daran zu erinnern was passiert ist und müssen auch künftigen Generationen von den Schreckenstaten des Nationalsozialismus und dessen menschenverachtender Politik berichten“, erklärt Bürgermeisterin Ingrid Salamon.