Neue Pächterin für das „Rucki Zucki“. Klementina Horvat aus Rohrbach übernahm mit 1. August das zentral gelegene Lokal, das nun „Café International“ heißt.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 05. August 2021 (05:40)
bar ruckizucki
Neue Betreiberin. Die Rohrbacherin Klementina Horvat führt mit Hilfe ihres Gatten seit 1. August das zentral in Mattersburg gelegene „Cafe International“, vormals „Rucki Zucki“.
zVg

Seit 1. August hat das ehemalige Café „Rucki Zucki“ eine neue Pächterin. Es ist dies Klementina Horvat aus Rohrbach, die das Lokal, es wird „Café International“ heißen, gemeinsam mit Hilfe von ihrem Gatten führt.

„Wir hatten seit längerer Zeit den Wunsch, uns mit einem Lokal selbstständig zu machen. Durch die Situation mit Covid 19 konnten wir unseren Traum nicht verwirklichen. Jetzt endlich, nachdem sich die Situation etwas beruhigt hat, haben wir uns auf die Suche nach einer passenden Location gemacht. Es war nicht so einfach. Nachdem wir schon kurz vor dem Aufgeben waren, haben wir die Anzeige auf Facebook gesehen, dass das Kaffeehaus ‚Rucki Zucki‘ in Mattersburg vermietet wird. Sofort haben wir uns bei der Vorbesitzerin Gerti Sommer gemeldet und uns einen Termin ausgemacht“, so die Neo-Kaffeehaus-Betreiberin Klementina Horvat.

„Das zentral gelegene Lokal ist für uns perfekt“

„Für uns war es perfekt, dass das Lokal im Zentrum von Mattersburg liegt, da wir in Rohrbach wohnen. Wir sind sehr froh darüber, das sich die Vorbesitzerin für uns entschieden hat, da wir noch sehr jung sind und noch genug Energie haben, die wir in dieses Lokal investieren können“, freut sich Horvat.

Das neue „Café International“ wird von Sonntag bis Donnerstag von 8 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag von 8 bis 24 Uhr für seine Gäste geöffnet haben. Dienstag ist Ruhetag.

Geboten wird neben Getränken aller Art auch ein reichhaltiges Frühstück mit Eierspeise, Club-Sandwich, Palatschinken und Müsli mit Obst sowie Snacks und kalte Platten.

Klementina Horvat ist die Betreiberin und ihr Gatte wird auch mithelfen, soviel ihm seine Zeit erlaubt, da er einen eigenen Job hat. „Zurzeit sind noch weitere zwei Personen beschäftigt und wir hoffen, dass wir mit unserem Lokal viel Erfolg haben werden, damit wir unser Team vergrößern können“, wäre der Wunsch der Rohrbacherin.

„Wir werden trotz Corona durchhalten“

Die ehemalige Betreiberin Gerti Sommer wollte ihr „Rucki Zucki“ nach der Corona-Pause nicht mehr aufsperren. Wie die BVZ berichtete, zeigte sich Gerti Sommer am 9. Februar über Facebook noch zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass in der Corona-Zeit unser Lokal noch bestimmt bis April gesperrt ist. Doch wir, das Team ‚Rucki Zucki‘, halten durch.“ Doch dann wurde die Entscheidung verlautbart, dass Sommer das ‚Rucki Zucki‘ nicht mehr aufsperren wird.

„Durchhalten ist ja gut und schön. Nach reiflicher und gründlicher Überlegung, die sich über Monate hin gezogen hat, tun mir die Vertröstungen von Seiten der Regierung schon weh. Irgendwann kommt der Punkt, wo man sagt, dass man nicht mehr will. Im April wurde ich 60, ich ging mit 1. Mai in Pension. Mein Lebensgefährte, der mich unterstützt und mitgearbeitet hat, der hat noch ein Jahr bis zur Pension. Ich will mich nicht mehr plagen, ich habe soviel Energie verschwendet. Und dann haben wir jetzt noch im Gastgarten die Baustelle, was soll ich mir noch erwarten?“, begründete Sommer. Das Geld war nicht der Grund für diesen Schritt. „Das Gebäude gehört einer Immobilienfirma, ich denke, diese ist froh, wenn es jetzt einen Nachmieter gibt“, sagt sie .