Ostautobahn A4: Die dritte Spur ist fertig

Erstellt am 18. August 2022 | 05:07
Lesezeit: 3 Min
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Die A4 ist seit gestern, Dienstag, bis Bruck-West dreispurig befahrbar.
Foto: Müller
Am Dienstag erfolgte die Verkehrsfreigabe für den letzten Ausbau-Abschnitt zwischen Göttlesbrunn und Bruck-West.
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Seit Dienstag gibt es auf der A4 keine Baustelle mehr. Das letzte Teilstück des Ausbaus zwischen Göttelsbrunn und Bruck-West wurde fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Die Ostautobahn ist damit auf einer Länge von gut 21 Kilometern zwischen dem Knoten Schwechat und Bruck-West dreispurig ausgebaut.

Das letzte Teilstück umfasste eine Länge von mehr als sechs Kilometern. Zusätzlich zur dritten Fahrspur hat die Asfinag hier neue Gewässerschutzanlagen, Lärmschutzwände und -dämme errichtet sowie die Brücken und die bestehende Fahrbahn saniert. Auch der Verkehrskontrollplatz Bruck wurde angepasst und modernisiert. Insgesamt investierte die Asfinag in die dritte Fahrspur zwischen Fischamend und Bruck-West 134 Millionen Euro.

Lkw-Anteil mit 17 Prozent besonders hoch

Die dritte Spur soll neben höherer Leistungsfähigkeit auch mehr Sicherheit und weniger Staus bringen. Schließlich sind in dem Abschnitt täglich mehr als 60.000 Autofahrer unterwegs. Und jedes Jahr werden es rund drei Prozent mehr.

Bei der Verkehrsfreigabe gestern, Dienstag, waren auch Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko sowie Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl und der Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich Brigadier Willy Konrath dabei. Alle drei unterstrichen die Bedeutung der zusätzlichen dritten Fahrspur für die A4.

„Der Ausbau der A4 ist eines der wichtigsten Projekte in Niederösterreich. Zum einen für mehr Verkehrssicherheit für den Wirtschaftsverkehr. Zum anderen aber auch für die internationale Anbindung des Standortes Niederösterreich sowie die Standortqualität in der gesamten Ostregion“, betonte Schleritzko. Asfinag-Vorstand Hufnagl hob die A4 als „wichtigste hochrangige Route in den Osten mit viel Verkehr und einem überdurchschnittlich hohen Lkw-Anteil“ hervor.

„Die drei Fahrspuren bringen wesentliche Verbesserungen sowohl für den Verkehrsfluss als auch für die Verkehrssicherheit. Zusätzlich dürfen Lkw nun auf einem weiteren Abschnitt zwei Fahrspuren benutzen, die dritte Spur gehört nach wie vor ausschließlich dem Pkw-Verkehr“, so Hufnagl, der sich überzeugt zeigte, dass dadurch die Gefahr von Auffahr-Unfällen reduziert werde.

Im Zuge des Ausbaus wurden auch sieben Brücken erweitert und saniert. Neben der Errichtung von mehr als 750 Quadratmeter Lärmschutzwänden wurden auch 160.000 Kubikmeter Lärmschutzdämme geschüttet. Jetzt, nach dem Abschluss aller Hauptarbeiten, forstet die Asfinag für 17 Hektar gerodete Fläche 51 Hektar auf.

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