Überraschung in Edelstal: Alt-Bürgermeister Moritz kandidiert

Erstellt am 05. August 2022 | 16:00
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Wahl Symbolbild
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Foto: APA/ROLAND SCHLAGER
Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) tritt in allen 27 Gemeinden des Bezirks Neusiedl am See sowohl zur Bürgermeister- als auch zur Gemeinderatswahl am 2. Oktober an. Dies teilt SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Fritz Radlspäck der Presse mit, nachdem am heutigen Tag die Einbringungsfrist für die Parteien endet und sämtliche Wahlvorschläge von den 27 SPÖ-Ortsorganisationen fristgerecht in den Gemeindeämtern abgegeben worden sind.
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Größte Überraschung unter den SPÖ-Spitzenkandidaten ist sicherlich das Comeback von Anton Moritz. Der 81jährige, ehemalige SPÖ-Bürgermeister  steigt in Edelstal – nach 15jähriger politischer Absenz – als ältester Herausforderer der Sozialdemokraten in den politischen Ring. Es könne nicht sein, dass Bürgermeister Gerald Handig und die ÖVP allein über die künftige Entwicklung oder Nicht-Entwicklung von Edelstal bestimmen, so Moritz über seine Beweggründe.  

Die jüngsten SPÖ-Spitzenkandidaten für Bürgermeisterämter sind der 29-jährige Mario Szakats aus Potzneusiedl sowie die beiden erfahrenen Abgeordneten Maximilian Köllner (Illmitz) und Kilian Brandstätter (Gols), beide im 31. Lebensjahr und bereits im Bürgermeisteramt tätig. 

Durchschnittsalter liegt bei 50,6 Jahren

Mit der amtierenden Neusiedler Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm, Karin Richter (Jois), Karin Darnai (Kittsee) und Silvia Pitzl (Apetlon) werden vier Frauen zur Wahl um das höchste Amt in ihren Gemeinden antreten.

Das Durchschnittsalter der SPÖ-Spitzenkandidatinnen und -kandidaten im Bezirk Neusiedl am See liegt bei 50,6 Jahren. 

„Unser erklärtes Ziel bei dieser wichtigen Wahl ist an Bürgermeister- und Gemeinderatsmandaten im Bezirk zuzulegen", erklärt Radlspäck. Die Stimmung für die SPÖ sei durchwegs sehr gut. Das sei einer sachlich und politisch sehr guten Arbeit unserer Funktionärinnen und Funktionäre auf Kommunalebene geschuldet. 

"Die Menschen honorieren, dass die SPÖ im Burgenland eine hohe Schlagzahl bei zukunftsweisenden Projekten hat, sich um wichtige Themen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort annimmt und pragmatische Sachpolitik betreibt", meint Radlspäck.  Dem "parteipolitischen Geplänkel anderer Parteien" würden sie eine Absage erteilen.

Insgesamt 930 Kandidatinnen und Kandidaten – mehr als je zuvor – haben sich dazu entschieden für die SPÖ in ihren jeweiligen Heimatgemeinden des Bezirkes Neusiedl am See zur Wahl anzutreten.

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