Kontrollplatz Nickelsdorf: 5 Millionen für die Grenze. Asfinag investiert fünf Millionen: Am Freitag wurde eine neue Verkehrskontrollstelle am Grenzübergang Nickelsdorf eröffnet.

Von Paul Haider. Erstellt am 27. November 2019 (06:28)
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Der Grenzübergang Nickelsdorf ist mit rund 30 Millionen Reisenden pro Jahr eine der meist frequentierten Grenzübertrittstellen in Mitteleuropa. Mit einer neuen Verkehrskontrollstelle, die am vergangenen Freitag offiziell eröffnet wurde, sollen Wartezeiten an der Grenze künftig deutlich verkürzt werden.

Nach einer Bauzeit von sieben Monaten stehen nun, je nach Verkehrslage, bis zu vier Fahrspuren für die Einreise nach Österreich zur Verfügung. Ein circa 50 Meter breites Flugdach schützt Polizeibeamte bei ihren Kontrollen vor widrigen Wetterlagen. Die Asfinag hat rund fünf Millionen Euro in die Kontrollstelle investiert, zu der auch eine moderne Verkehrsbeeinflussungsanlage gehört.

Für Landespolizeidirektor Martin Huber steht bei den Grenzkontrollen, die in Nickelsdorf nach wie vor rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche durchgeführt werden, die Sicherheit im Mittelpunkt: „Wenn es hier zu einem Stau kommt, reicht dieser rasch bis auf die ungarische Autobahn zurück und es kommt zu Verkehrsproblemen bis hin zu Unfällen. Das Bestreben der Polizei ist es, einerseits genau zu kontrollieren, aber andererseits auch rasch abzufertigen, damit auch der Wirtschaftsverkehr laufen kann“, so Huber.

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