In Konkurs: Aus für Adventure Park

Der „Indoor Adventure Park“ musste nach nur eineinhalb Jahren im Betrieb vergangene Woche Konkurs anmelden. Auch „Vapiano“ ist insolvent - Fortbetrieb ist fraglich.

Erstellt am 30. April 2020 | 06:00
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7857252_nsd18pau_airjump.jpg
Aus für Abenteuer. Der „Indoor Adventure Park“ wurde von der Corona-Krise in die Knie gezwungen.
Foto: Indoor

Die Covid-19 Krise trifft in diesen Tagen Unternehmen in ganz Österreich hart. Auch im wirtschaftlichen Zentrum des Bezirks, dem Parndorfer Betriebsgebiet, können einige Firmen den finanziellen Belastungen nicht standhalten.

Besonders betroffen sind zwei Betriebe im „Parndorf Entertainment Center“. Am Donnerstag der Vorwoche wurde ein Konkursverfahren über die „Indoor Adventure Park Parndorf GmbH“ eröffnet. Den riesigen Indoor-Spielplatz gibt es erst seit Oktober 2018.

Geschäftsführerin Gabriele Steiner bestätigt auf Anfrage der BVZ, dass der „Indoor Adventure Park Parndorf“ nun Geschichte ist: „Leider hat die Corona-Krise zu diesem Aus geführt, was wir mehr als bedauern! Als noch junges Unternehmen ist es kaum machbar, eine solche Krise zu überstehen, da noch keine entsprechenden Rücklagen vorhanden sind. Leider ist für Indoor-Anlagen auch noch keine Eröffnung in Sicht, was die Situation leider unkalkulierbar macht.“

Und es ist nicht der einzige Konkurs im Parndorf Entertainment Center: Auch das „Vapiano“-Restaurant dürfte bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Anfang April hat Vapiano Österreich ein Sanierungsverfahren am Handelsgericht beantragt. Laut Informationen des KSV1870 beabsichtigt das Unternehmen einen Fortbetrieb der Restaurants.

„Der Sanierungsverwalter wird in den nächsten Wochen insbesondere zu prüfen haben, ob das Unternehmen tatsächlich fortgeführt werden kann“, heißt es vonseiten des Kreditschutzverbandes.

Die Dienstverhältnisse von 470 der 600 Mitarbeiter der Restaurantkette wurden laut KSV1870 vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens einvernehmlich beendet. Eine Wiedereröffnung der zwölf österreichischen Standorte ist somit fraglich.