Pläne für Seedorf in Deutschkreutz

An der ungarischen Grenze soll ein Seedorf mit Bungalows entstehen. Großinvestoren möchten laut Ortschef Kölly 20 bis 25 Millionen Euro in das Projekt investieren.

Erstellt am 06. Mai 2021 | 05:55
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Musteransicht. So könnten die Häuser im Seedorf an der ungarischen Grenze in Deutschkreutz aussehen.
Foto: Gemeinde, Gemeinde

Im Gebiet zwischen der Juvina und dem Schwimmbad soll auf einem 30 Hektar großen Areal ein Seedorf, nach dem Vorbild von Königsdorf, entstehen. Laut Bürgermeister Manfred Kölly gibt es für die Finanzierung bereits eine Zusage eines Konsortiums an Großinvestoren aus Niederösterreich. Auf dem Areal sollen 20 bis 25 Bungalows zwischen 60 und 90 Quadratmeter gebaut werden.

„Dieses Projekt wäre eine tolle Sache für die gesamte Region. Überall wo Wasser ist, siedeln sich Menschen gerne an. Mein Wunsch wäre es, dort Hauptwohnsitze möglich zu machen. So würde die Gemeinde profitieren und wachsen“, meint Bürgermeister Manfred Kölly. Zentrum des Seedorfes soll ein 13.000 Quadratmeter großer Badeteich sein, welcher teilweise öffentlich zugänglich sein wird. „So soll der Tourismus belebt werden und vor allem ein Naherholungsgebiet für unsere Bevölkerung entstehen“, meint Kölly. Laut dem Ortschef werden Gespräche mit Grundstückseigentümern in diesem Bereich geführt.

Ein Teil der Fläche gehört bereits der Gemeinde. „Sobald wir die nötigen Flächen für das Projekt haben, geht es an die Umwidmung durch die Gemeinde. Danach müssen Genehmigungen vom Land eingeholt werden. Das ist kein Projekt, das von heute auf morgen umgesetzt wird. Es wird ungefähr zwei bis drei Jahre dauern“, erklärt Kölly. Die Investoren sollen im Zuge der Vision auch die Erhaltung des Schwimmbades übernehmen.