Kapitänsfrage vier Mal Thema

Erstellt am 06. Februar 2022 | 02:31
Lesezeit: 3 Min
Bei allen vier Bezirks-Burgenlandligisten ist das Kapitänsthema momentan „in“.
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Das Amt des Kapitäns ist immer ein eigenes Thema bei den Teams, derzeit ist dies ein besonderes Kapitel bei allen vier Bezirks-Burgenlandligisten, da die Kapitäne entweder von Bord gingen (Oberpetersdorf/Schwarzenbach, Ritzing) oder derzeit nach Verletzungen erst im Aufbau sind (Deutschkreutz, Horitschon).

Oberpetersdorf/Schwarzenbach Lumbardh Salihu, der sein Team im Herbst als Kapitän aufs Feld führte, entschied sich nach zweieinhalb Jahren bei der Spielgemeinschaft für einen Wechsel. Er läuft in Zukunft für den SV Gerasdorf-Stammersdorf auf. Der neue Kapitän steht auch schon fest. Mit Lukas Kubus, der das Team bereits am Samstag gegen Neutal mit der Schleife aufs Feld geführt hat, ist das einer der wenigen Routiniers, die noch in der Mannschaft verblieben sind. „Er ist wie ein großer Bruder, fast schon wie ein Vater für die jungen Spieler“, wies Trainer Markus Schmidt auf die wichtigen Führungsqualitäten des Neo-Kapitäns hin.

Ritzing Mehr als sechs Jahre war David Witteveen beim SC Ritzing, ehe er sich in dieser Transferperiode zu einem Wechsel in die Nachbargemeinde Lackenbach (2. Liga Mitte) entschied. Witteveen machte in seiner Zeit in Ritzing alle Höhen und Tiefen mit – Profitum, Meistertitel in der Regionalliga, Zwangsabstieg, Wiederaufstieg – und war in den vergangenen Jahren der „logische“ Kapitän. Der neue Spielführer wird offiziell noch nicht verlautbart, Manager Mario Posch dürfte sich aber schon so gut wie entschieden haben.

Deutschkreutz Ausgerechnet im Derby gegen Horitschon verletzte sich FCD-Spielführer Florian Szaffich am Knie und fiel für den Großteil der Hinrunde aus. Seitdem arbeitet der Flügelspieler am Comeback und konnte im ersten Vorbereitungsspiel gegen Marz bereits einen 30-Minuten-Einsatz feiern. Im zweiten Test gegen den Wiener Sport-Club gab es jedoch einen kleinen Rückschlag. Szaffich musste nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung schon wieder vom Feld.

Kleiner Hoffnungsschimmer: diesmal machte nicht das zuletzt verletzt gewesene Knie die Probleme, sondern das andere. Trainer Didi Heger: „In dieser Woche soll bei einer ärztlichen Untersuchung der Grad der Verletzung geklärt werden. Ich denke aber, dass einfach der Körper auf die wieder höhere Belastung reagiert.“ Ob der Kapitän bereits für den Frühjahrsstart zu 100 Prozent fit sein wird, steht noch nicht fest.

Horitschon Bereits die gesamte Hinrunde musste der ASK Horitschon auf seinen Kapitän Klaus Lehrner verzichten. Der Ausfall des Innenverteidigers war sicher mit ein Grund für die Defensivprobleme. Lehrner machten Rückenprobleme zu schaffen, die sich am Ende als Bandscheiben-Vorfall herausstellten. Derzeit arbeitet Lehrner am Comeback, an ein komplettes Mannschaftstraining oder gar einen Match-Einsatz ist derzeit nicht zu denken.

Trainer Hannes Marzi ist trotzdem positiv gestimmt: „Im letzten Training, als er schon einige Teile mitmachen konnte, sah das schon ganz gut aus. Wenn wir optimistisch sind, könnte es sich bis zum Frühjahrsstart ausgehen, dass Klaus einsatzfähig ist.“

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