Landes-Jubiläum: Bergsteiger Goger wandert 100km durch das Burgenland

Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages des Burgenlandes wandert Abenteurer und Bergsteiger Hans Goger vom Geschriebenstein bis nach Apetlon.

Erstellt am 24. Oktober 2021 | 05:18
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Abenteurer, Extremsportler, Bergsteiger - Hans Goger bestieg bereits 14 Achttausender, der Fünfzehnte könnte bereits nächstes Jahr dazukommen, verriet Goger der BVZ.
Foto: HANS GOGER

Vor rund 30 Jahren packte den Wolfauer Hans Goger die Abenteuerlust und ließ ihn nie wieder los. Er erkundete die Wildnis Alaskas, bestieg den Kilimandscharo und bezwang als erster Burgenländer den Mount Everest, um nur einige Abenteuer des Wolfauers zu nennen. „Der Mount Everest war schon eine großartige Erfahrung, die Vorstellung, dass der eigene Kopf gerade der höchste Punkt der Welt ist, ist einfach der Wahnsinn,“ so der selbst ernannte Burgenlandfanatiker.

Auch für die letzten eineinhalb Jahre hatte der Bergsteiger unterschiedliche Touren geplant: „Da hat mir Corona dann aber einen Strich durch die Rechnung gemacht, vereisen war ja oft nicht möglich und auch bei uns hatten viele Hütten geschlossen,“ berichtet der Wolfauer.

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100 Kilometer - aufgeteilt auf vier Etappen

Hans Goger wäre aber nicht Hans Goger würde er sich dadurch vom Wandern abhalten lassen. So grübelte der Südburgenländer, bis ihm eine Idee kam. Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages des Burgenlandes vom höchsten bis zum tiefsten Punkt des Bundeslandes zu wandern. Vom Geschriebenstein bis nach Apetlon im Bezirk Neusiedl.

Die „Burgenlandtour“ startet am 23. Oktober am Geschriebenstein und ist in vier Etappen unterteilt.

Am ersten Tag wandert Goger rund 27 Kilometer bis nach Draßmarkt. Am nächsten Tag folgt die längste Etappe von Draßmarkt bis nach Draßburg eine Strecke von rund 47 Kilometern. Nach einer weiteren Nächtigung ist am 25. Oktober die dritte Etappe geplant, diese führt entlang der österreich-ungarischen Grenze von Draßburg bis nach Mörbisch. Der letzte Abschnitt an Tag vier, dem Nationalfeiertag, führt durch den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel bis nach Apetlon, dem tiefsten Punkt Österreichs.

„Erfahrene Wanderer können mich gerne ein Stück auf dem Weg begleiten, für Unterkunft, Verpflegung und Co. muss aber jeder selbst sorgen,“ lädt der Abenteurer Hans Goger interessierte Wanderer ein.