Letzte Sitzung vor der Sommerpause

Erstellt am 30. Juni 2022 | 05:50
Lesezeit: 2 Min
Rathaus Oberwart
Foto: NOEN, Wikimedia
Für die weitere Planung des Bildungscampus will man Projektentwicklung Burgenland GmbH ins Boot holen. Beschlossen wird auch die interkommunale Zusammenarbeit für die Kinderbetreuung mit den Gemeinden Jabing und Unterwart.
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Rund 4,5 Millionen Euro soll der neue Bildungscampus kosten, in dem Volksschule, Musikschule und die Stadtkapelle Oberwart untergebracht werden soll. Läuft alles nach Plan, dann will man, so Rosner, im Herbst die Einreichplanung abgeschlossen haben und im Jahr 2023 mit dem Bau beginnen.

In seiner nächsten Sitzung will der Gemeinderat jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit der Projektentwicklung Burgenland GmbH beschließen und somit einen Projektbegleiter mit ins Boot holen. „Hier geht es um Behördenwege, den Kontakt zu den Abteilungen im Land, um das Projekt umfassend zu begleiten“, erläutert Stadtchef Georg Rosner (VP).

Besagte Kooperationsvereinbarung ist aber, so Rosner, kein Freibrief für die Projektentwicklung Burgenland GmbH, um auch den Bau umzusetzen. „Uns ist es ganz wichtig, dass wir uns dieses Fenster noch nicht schließen, denn zum aktuellen Zeitpunkt wäre es unseriös zu sagen, wer den Bau umsetzen wird“, will der Stadtchef festhalten.

Zusammenarbeit in der Kinderbetreuung

Aufs Tablett bringt man auch den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Kinderkrippe. Mit der erst kürzlich eröffneten Erweiterung der Betreuungsstätte habe man zwischendurch immer wieder Kapazitäten frei. Mit den Gemeinden Jabing und Unterwart will man daher Kooperationen abschließen, um Kinder aus den Orten in Oberwart unterzubringen. „Beide Orte haben nämlich nur einen alterserweiterten Kindergarten und bei uns besteht die Möglichkeit, Kinder ab dem ersten Lebensjahr betreuen zu lassen. Die Nachfrage ist groß und die Synergien müssen genützt werden“, meint Rosner.

Gratis will man den Gemeinden die Betreuungsplätze allerdings nicht überlassen, denn „sie müssen dafür eine betriebliche Aufwendung in Kauf nehmen“, erklärt Rosner.

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