Oberwarter Spital noch im Plansoll

Im heurigen Jahr werden bis zu 40 Millionen Euro verbaut. In Spitzenzeiten werden bis zu 150 Personen auf der größten Baustelle des Landes beschäftigt sein.

Erstellt am 04. Februar 2021 | 05:13

Auf einer Grundfläche von 44.800 Quadratmeter, bei einer verbauten Fläche von 16.000 Quadratmeter wird bis 2024 das neue Krankenhaus in Oberwart als neues Schwerpunktspital im Südburgenland errichtet. Die Corona Pandemie und die damit verbundene Arbeitslosigkeit merkt man auf der derzeit größten Baustelle des Landes nur bedingt, trotzdem ist Sicherheit in Pandemiezeiten mehr als nur Helm tragen.

„Die ARGE Strabag-Granit lässt natürlich laufend alle Arbeiter auf Corona testen“, erklärt Josef Strohmaier, der gemeinsam mit Christian Hofstädter die Leitung des Projektteams innehat. „Die Baustelle ist mit fünf Turmkränen und bis zu 70 ausführenden Personen im Vollbetrieb – und das trotz Winter und mitten in einer Pandemie. Das ist nicht selbstverständlich, das geht nur mit besonderem Einsatz aller Ausführenden und Handwerker. Ich bedanke mich im Namen des gemeinsamen Projektteams von KRAGES und Landesimmobiliengesellschaft für diese Leistungen unter den schwierigen Bedingungen“, heißt es dazu von Strohmaier. Heuer werden insgesamt 40 Millionen Euro in den Rohbau des neuen Krankenhauses investiert, in Spitzenzeiten werden bis zu 150 Mann gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. Auch einen ersten Meilenstein konnte man kürzlich verbuchen. „Das Untergeschoss 2, also die tiefste Ebene, in der der Technikbereich untergebracht ist, wurde fertiggestellt“, erklärt Strohmaier.

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Auch die ersten Wände im Untergeschoss 1 sind schon sichtbar. Weitergebaut wird dann „fingerweise“ — die einzelnen Bauteile werden intern ‚Finger‘ genannt, ähnlich wie bei Flughäfen — , „zuerst kommen Finger 4/5, dann 3, dann 2, dann 1 und am Schluss 6 und 7“. Der Rohbau wird bis Jahresende fast fertig sein, die letzten Rohbauschritte sind für das erste Quartal 2022 geplant. Der Ausbau der fertiggestellten Rohbauteile beginnt parallel dazu heuer im Sommer und geht dann über ins Jahr 2022. „Der Hubschrauberlandeplatz, als höchster Punkt des neuen Krankenhauses hinter dem Haupteingang, wird 25 Meter über dem Niveau der Dornburggasse liegen. Der Haupteingang ist knapp drei Meter über dem Niveau Dornburggasse. Im Laufe des heurigen Jahres wird man bereits erkennen können, wie das neue Krankenhaus aussehen wird“, erklärt Strohmeier.