Startschuss für den Stadtgarten

Erstellt am 02. Juni 2022 | 05:30
Lesezeit: 3 Min
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Spatenstich. Bürgermeister Georg Rosner setzte gemeinsam mit Vertretern der Firmen und des Gemeinderates den Startschuss für die Umgestaltung des Parks zum Stadtgarten.
Foto: Rosa Nutz
Mehr Bäume, mehr Sitzgelegenheiten und mehr als doppelt so viel Nutzfläche, wie bisher: Der Park in Oberwart wird zum Stadtgarten. Im Herbst will man mit der Umgestaltung fertig sein. Auf der Suche ist man aber noch nach einem Betreiber für die Gastronomie.
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Mittwoch ist Markttag und da ist besonders viel los in der Innenstadt. Die perfekte Gelegenheit, um herzuzeigen, was im Stadtzentrum in den nächsten Monaten entstehen soll. Die Rede ist vom Spatenstich für den neuen Stadtgarten, der gestern Mittwoch stattfand. Die Ideen dazu hat man sich mittels Bürgerbeteiligungsmodell im Vorjahr von der Bevölkerung geholt.

Der Tenor war damals einhellig und heute noch deutlicher: Mehr grün, weniger grau soll es werden. „Immer mehr Menschen leben, wohnen und arbeiten in der Innenstadt. Für alle wird der Stadtgarten zur grünen Lunge im Herzen der Stadt werden. Ein Ort, an dem es keine Autos gibt, sondern nur Abstellplätze für Fahrräder. Ein Ort, an dem es Plätze für alle Generationen zum Verweilen gib“, erklärt Rosner.

Die Pläne für den neuen Stadtgarten stammen aus der Feder von Landschaftsarchitekt Heinz Gerbl, der die Wünsche der Bürger ins Konzept einarbeitete. So soll es ein praktikables Netz an Wegen und Plätzen geben, aber auch aktive Orte wie Spielplätze für verschiedene Altersgruppen, Ruhe- und Verweilzonen, Springbrunnen, einen Motorikpark, eine Hundezone und auch ein Café mit Terrasse, für welches man gerade einen Betreiber sucht ( die BVZ berichtete ).

Viele Kleinigkeiten werden bedacht

Bei der Planung hat man aber auch zahlreiche Feinheiten mitbedacht. „So wird es Trinkbrunnen geben, Papierkörbe die vandalismussicher sind, Stromboxen im Boden, die vor allem den Marktstandlern dienen sollen oder auch Handyladestationen“, verrät Rosner.

Der Zeitplan für die Umgestaltung des Stadtparks zum Stadtgarten ist ambitioniert: Bis in den Herbst hinein, will man die meisten Arbeiten abgeschlossen haben. Ambitioniert sind auch die Kosten, für die man tief in die Tasche greift. Rund 1,5 Millionen Euro soll der neue Stadtgarten kosten. „Davon haben wir aber eine hohe Fördersumme von Leader Plus in Aussicht gestellt bekommen“, erklärt Rosner.

Auf den Bauernmarkt und den Wochenmarkt soll sich die Bauphase nicht auswirken. Zugesichert hat man auch, dass der Baumbestand erhalten bleibt.

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