Einstellung: Baustopp bei Feuerwehrhaus. Unvorhergesehen Ausgaben beim Bau des neuen Feuerwehrhauses in Pinkafeld verursachen Mehrkosten. Eine Entscheidung, wie die Finanzierung erfolgen soll, musste vertagt werden.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 31. August 2019 (09:47)
Stadtfeuerwehr Pinkafeld

Im September 2018 fiel der Startschuss zum Neubau des Feuerwehrhauses Pinkafeld am ehemaligen PEW-Gelände. Die Arbeiten, vor allem im Innenbereich gehen gut voran, im Außenbereich wird es ab Mitte nächster Woche allerdings einen Baustopp geben. Grund sind unvorhergesehene Kosten, die im Finanzplan zwar berücksichtigt waren, sich aber in dieser Woche dramatisch erhöht haben.

Bei Baggerarbeiten wurden nämlich nicht nur die Überreste einer alten Bürstenfabrik sondern auch Fundamente eines herrschaftlichen Brauhauses aus dem 18. Jahrhundert gefunden. Hier musste das Erdreich abgetragen und der Schutt speziell entsorgt werden. In der Gemeinderatssitzung am Freitagabend sollte daher eine Abänderung des Finanzplanes beschlossen werden, damit die Arbeiten weitergehen können.

Dieser Plan war aber aus Sicht der Opposition nicht fachgerecht vorbereitet und ausgearbeitet. War ursprünglich von 250.000 Euro Mehraufwand die Rede, stand plötzlich die Zahl von 500.000 Euro im Raum. Einer Sitzungsunterbrechung folgten lange Diskussionen darüber, wo das zusätzliche Geld herkommen soll.

Man einigte sich darauf, diesen Punkt zu vertagen und Anfang der Woche bei der Gemeindeabteilung anzufragen, ob eine Erhöhung des Darlehens möglich sei. Die nächste Gemeinderatssitzung wurde für den 10. September angesetzt, bis dahin werden die Arbeiten an der Außenanlage ruhen.