Friedenszentrum: Diplomat möchte gute Arbeit fortsetzen. Moritz Ehrmann findet ein gut aufgestelltes Institut vor, das er weiterhin vertiefen und erweitern möchte.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 10. Juli 2021 (05:10)
Diplomat möchte die gute Arbeit fortsetzen
Übernahm die Leitung. Neo-Direktor Moritz Ehrmann mit der scheidenden Direktorin Gudrun Kramer im Friedenszentrum Stadtschlaining.
 
Foto: ASPR

Direktorin Gudrun Kramer beendete in der Vorwoche ihre Arbeit als Direktorin im Friedenszentrum „ASPR“. Nun übernimmt Diplomat Moritz Ehrmann die Leitung. Er findet ein gut aufgestelltes Institut vor, das bereit ist, in den nächsten Schritt zu gehen.

„Ich möchte die nächsten Jahre auf ein stetiges, gezieltes und gelenktes Wachstum setzen und Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern vertiefen und erweitern“ Moritz Ehrmann

„Ich möchte die nächsten Jahre auf ein stetiges, gezieltes und gelenktes Wachstum setzen und Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern vertiefen und erweitern“, würdigt Ehrmann die Arbeit von Vorgängerin Kramer. Ehrmann begann seine Karriere im Österreichischen Auswärtigen Dienst 2008 mit diplomatischen Stationen am Heiligen Stuhl, an der ständigen Vertretung Österreichs bei der OSZE und in der Abteilung für den Nahen Osten und Nordafrika.


Von 2012 bis 2015 ließ er sich vom Österreichischen Außenministerium beurlauben, um als Felddelegierter für das IRKR in Kolumbien, Jordanien und im Irak tätig zu werden. Anschließend war er stellvertretender Leiter der Subdelegation für die irakischen Provinzen Kirkub, Ninvia und Salahdain. Danach kehrte er ins österreichische Außenministerium zurück, um in der Task Force des Österreichischen OSZE-Vorsitzes zu arbeiten.

Unter anderem war er als Leiter des Programms zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus und Terrorismus im 2017 und als Leiter des OSZE-Partnerschaftsprogramms für den Mittelmeerraum 2016 zuständig. In den letzten Jahren, seit seinem Ausscheiden aus der Taskforce des Österreichischen OSZE-Vorsitzes, konzentrierte er sich auf das Engagement in der informellen internationalen Friedensmeditation.