„G1“ auf der Erfolgsspur. 463.769 Fahrgäste nützen pro Jahr Buslinie „G1“. Das Land wendet jährlich über 2,5 Millionen Euro zur Stützung der Tarife für die Fahrt aus nach Wien auf.

Von Carina Fenz. Erstellt am 24. Oktober 2018 (04:10)
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Wolfgang Sodl, Verena Dunst, Hans Niessl und Ewald Schnecker präsentieren die Zahlen.

Die aktuellen Fahrgastzahlen zeigen, dass die Buslinie „G1“ unverzichtbar für die Pendler im Südburgenland geworden ist, auch weil es mitunter die einzige Möglichkeit ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wien zu gelangen.

G1: 1.300 Fahrgäste täglich unterwegs

Deshalb lässt sich das Land die Verbindung auch ganz schön etwas kosten. „Mehr als 1.300 Fahrgäste täglich, seien ein Beweis für ein hochstehendes Angebot, das ohne Mitfinanzierung des Landes in dieser Form nicht möglich wäre“, ist Landeshauptmann Hans Niessl überzeugt. Das Land wendet jährlich über 2,5 Millionen Euro alleine für die Tarifstützung des „G1“ aus dem Südburgenland nach Wien auf.

Das bedeutet, dass die Fahrgäste nur 50 Prozent der tatsächlichen Kosten selbst tragen müssen, den Rest finanziert die öffentliche Hand. Seit dem Jahr 2015 ist das Angebot, um die Aktion „Pendlermehrfahrtenkarten“ ergänzt worden – Fahrgäste erhalten damit ein um 33 Prozent vergünstigtes Tarifangebot. Bisher sind rund 1.000 „Pendlermehrfahrtenkarten“ verkauft worden. Wegen der Subventionierung muss der Betrieb der Buslinie 2019 europaweit neu ausgeschrieben werden. Im Zuge der Neuvergabe sollen Wünsche der Pendler berücksichtigt werden — eine Pendlerbefragung ist geplant.